Handball-EM in Trollhättan Schweden

YMCA European Handball Championship 2011

Deutschland verteidigt die EM Titel von 2009!

Alle freuen sich bereits auf die nächste EM in 2 Jahren in Schweden. Mit diesem Satz endete der letzte Bericht von der CVJM Handballeuropameisterschaft in Griechenland 2009. Nun war es am 25. Mai 2011 wieder soweit und die Vorfreude war riesengroß. Nach einer langen Vorbereitung aller deutschen Mannschaften über Auswahltraining, Turnierspieltage und den deutschen CVJM Meisterschaften im Mai begann die Reise nach Trollhättan/Schweden morgens um 7:00 Uhr mit der Abfahrt der Württembergischen EJW Auswahlen in Reutlingen, Bernhausen, Stuttgart und Möglingen. Eine lange Anreise mit Bus und Flugzeug stand bevor. Für alle Teilnehmer aus Deutschland war die erste große Herausforderung: Fliegen die Flugzeuge trotz der Aschewolke von Frankfurt nach Göteborg? Dies war im Bus nach Frankfurt ein beherrschendes Thema. Erst kurz vor dem Boarding im Frankfurter Flughafen gab der Flugkapitän persönlich bekannt, dass seine Maschine fliegen konnte. Im Flugzeug wurde das deutsche CVJM Team über die Lautsprecher herzlich begrüßt und ein erstes EM Fieber kam auf.

Nach einer sehr unruhigen Landung in Göteborg nach dem zweiten Anlauf betraten die ersten deutschen Spieler schwedischen Boden um 14:00 Uhr. Eye Grönquist als sportlicher Leiter des EM Turniers begrüßte alle deutschen Spieler am Flughafen und es begann eine 1- stündige Stadtbesichtigung von Göteborg. Damit war ein einfacher Einstieg in die Kultur der Schweden möglich und jeder hatte plötzlich ein anderes Bild von den freundlichen Gastgebern.

Nach einem gemeinsamen Abendessen im „Folkets Hus“ in Trollhättan war der Abend für alle Spieler frei.

Der Donnerstag war geprägt von der Anreise aller anderen Mannschaften. Die meisten deutschen Spieler konnten den ersten Tag in Trollhättan genießen, teilweise noch ein kleines Training in der Handballarena „Älvhögsborg“ absolvieren. Am Nachmittag fand der offizielle „Check in“ für alle Spieler/innen statt.

Am spätem Abend war ein technisches Treffen aller Trainer und Offiziellen, um die Grundregeln und allgemeine Organisation des Turniers abzustimmen.

Früh am nächsten Morgen begann das Handballturnier für alle Mannschaften. In zwei Sporthallen konnten unsere Mannschaften der weiblichen und männlichen A-Jugend, sowie unsere Frauen- und Männermannschaften ihr Können demonstrieren. Hier sei erwähnt, dass jeweils zwei Mannschaften vom Westbund und EJW bei der männlichen A-Jugend und den Männer angetreten waren.

Nachdem die ersten Spiele vorbei waren, wurde um 18:00 Uhr die offizielle Eröffnung der Europameisterschaften im Handball und Tischtennis in der Älvhögsborg-Arena gefeiert. Feierlich mit den Nationalhymnen und einer tänzerischen Showeinlage erlebten über 250 Sportler/innen diese Eröffnung. Danach  begaben sich die müden Sportler/innen in ihre Hotelzimmer, um die notwendige Kraft und Ruhe für den nächsten Tag zu erhalten.

Der Samstag war geprägt von sportlichen Höchstleistungen, um den Einzug in die Finalspiele am Sonntag zu erhalten. Den Einzug ins Finale schafften wieder unsere Männer vom Westbund und die männliche A-Jugend aus Württemberg.

Am Samstagabend war der kulturelle und christliche Höhepunkt der Europameisterschaft angesagt. Um 18:00 Uhr war ein Gottesdienst in der großen Kirche in Trollhättan. Der Priester Torbjörn Andersson zelebrierte einen auf Englisch geführten Gottesdienst mit viel Musik, wobei Priester Andersson selbst zur Gitarre griff. Ein gemeinsames Vater Unser in den Sprachen Englisch, Dänisch, Schwedisch und Deutsch bildete den emotionalen Abschluss dieses Gottesdienstes. Ein kleiner Spaziergang brachte uns zu den Wasserfällen von Trollhättan. Der Energieversorger Vattenfall öffnete für kurze Augenblicke die  Schleusen des großen Stausees bei Trollhättan. Mit großem und lautem Getöse schossen tausende von Litern Wasser pro Sekunde in das vorher fast ausgetrocknete Flussbett hinunter. Nach diesem großen Schauspiel ging es zum gemeinsamen Abendessen im Folkets Hus. Nach dem tollen Abendessen gab es einige offizielle Ansprachen, Geschenke für die Gastgeber aus Schweden und eine anschließend lange Tanznacht. Die Finalisten mussten natürlich früher ins Bett gehen, damit genügend Schlaf für das bevorstehende Finale bestand. Manchmal ist es auch gut, nicht immer ganz oben zu stehen.

Am Sonntag begannen um 8:00 Uhr die Endspiele. Unsere männlichen Finalisten hatten sich gut ausgeruht und zeigten wirklich beindruckende handballerische Leistungen. Am Ende konnte die EJW Auswahl gegen Dänemark bestehen und die Auswahl des Westbundes die starken Schweden bezwingen. Herzlichen Glückwunsch diesen beiden Teams für ihre Titelverteidigung.

Alle unsere Mannschaften haben sich von ihrer besten Seite gezeigt. Sportlich fair, freundliche Gäste und gute Botschafter des CVJM Deutschland.

Nach der Siegesfeier ging es sehr schnell zu den Bussen, um den Abflug der Flugzeuge in Götebörg zu erreichen. Nach fünf erlebnisreichen Tagen erreichten alle Spieler/innen und Betreuer gesund und glücklich ihre Heimat in Deutschland. Wir alle sind sehr dankbar für diese sportlichen Höhepunkte mit unseren Freunden aus Europa. Die Vorfreude hat sich sehr gelohnt und die Begeisterung an den Europameisterschaften teilzunehmen, wird weiter gehen.

Berichterstatter: Thomas Nußbaum / Handballfachwart

Ergebnisse EM Handball

HANDBALL

MÄNNER (inoffiziell, da nur zwei Nationen)
1.      Deutschland Westbund

2.      Schweden 2

3.      Schweden 1
4.      Deutschland EJW

JUNIOREN
1.      Deutschland EJW

2.      Dänemark
3.      Schweden 1
4.      Deutschland Westbund
5.      Schweden 2


FRAUEN
1.      Schweden 2

2.      Dänemark
3.      Schweden 1
4.      Deutschland

JUNIORINNEN
1.      Schweden 1

2.      Schweden 2
3.      Dänemark
4.      Deutschland

 

Ergebnisse EM Tischtennis

Team Juniorinnen
1. Germany 2
2. Germany 3
3. Germany 1
4. Denmark 1
5. Denmark 2

Team Junioren
1. Denmark A
2. Denmark B
3. Sweden A
3. Denmark C
5. Germany A
5. Germany C

Team Damen
1. Denmark
2. Sweden
3. Germany 1
4. Germany 2
5. Germany 3

Team Männer
1. Portugal A
2. Germany B
3. Germany A
3. Portugal B
5. Sweden B
5. Denmark A
5. Sweden A
5. Germany C

Doppel Juniorinnen
1. Nuhiu/Armbruster Germany
2. Haas/Hinckel Germany
3. Köster/Brieskorn Germany
4. Nielsen/Kaag Denmark
5. Valsted/Vorre Denmark

Doppel Junioren

1. Sörensen/Christensen Denmark
2. Moszynski/Nilsson Sweden
3. Andersson/Lindmark Sweden
3. Valstedt/Egeberg Denmark
5. Lysdahl/Berg Mariussen Denmark
5. Holm/Mattsson Sweden

Doppel Damen
1. Söndergaard/Pedersen Denmark
2. Andersson/Åmark Sweden
3. Busemann/Schwemmer Germany
4. Erkeling/Röhle-Gutsche Germany
5. Kurtz/Pöllet Germany

Doppel Herren
1. Stürzebecher/Collin Germany
2. Diaz/Castanhiera Portugal
3. Hollweg/Scholten Germany
3. Pedra/Castanhiera Portugal
5. Paulsen/Vestergaard Denmark
5. Lindh/Andersson Sweden
5. Nedergaard/Steffensen Denmark
5. Nicola/Schuhmann Germany

Mixed Junior
1. Zeidler/Köster Germany
2. Haas/Haas Germany
3. Hafer/Hinckel Germany
3. Sörenstam/Kaag Denmark

Mixed Herren
1. Nedergaard/Söndergaard Denmark
2. Stürzebecher/Busemann Germany
3. Scholten/Pöllet Germany
3. Steffensen/Pedersen Denmark

Einzel Juniorinnen
1. Heindrikje Haas Germany
2. Janina Köster Germany
3. Malene Kaag Denmark
3. Tamara Hinckel Germany
5. Katrin Armbruster Germany
5. Louisa Brieskorn Germany

Einzel Junioren
1. Niklas Moszynski Sweden
2. Thomas Sörensen Denmark
3. Nils Nilsson Sweden
3. Niko Zeidler Germany
5. Simon Holm Sweden
5. Simon Mattsson Sweden
5. Mathias Christensen Denmark
5. Jacob Berg-Mariussen Denmark

Einzel Damen
1. Pernille Söndergaard Denmark
2. Yvonne Erkeling Germany
3. Katarina Andersson Sweden
3. Katarina Åmark Sweden
5. Sandra Pöllet Germany
5. Antje Röhle-Gutsche Germany

Einzel Herren
1. Sebastian Stürzebecher Germany
2. Rafael Pedra Portugal
3. Paul Diaz Portugal
3. Morten Steffensen Denmark
5. Augusto Ferraria Portugal
5. Dominik Scholten Denmark
5. Daniel Schuhmann Germany
5. Goncalo Castanheira Portugal