Freiwilligendienste anstatt Zivildienst

junge Menschen

Was bietet der CVJM?

Im CVJM kann ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) oder ein Bundesfreiwilligendienst (BFD) geleistet werden.

Was ist ein Bundesfreiwilligendienst?

Zielgruppe: Der BFD wird Männern und Frauen jeden Alters (nach Erfüllung der Vollzeitschulpflicht) angeboten.

Einsatzstellen: Die nach dem Zivildienstgesetz bereits anerkannten Beschäftigungsstellen werden auf Wunsch als Einsatzstellen des BFD anerkannt. Einsatzstellen des FSJ können zusätzlich als Einsatzstellen des BFD anerkannt werden.

Dauer: Wie im FSJ soll der Einsatz im BFD in der Regel zwölf, mindestens sechs und höchstens 24 Monate dauern. Freiwillige, die älter als 27 Jahre alt sind, sollen sich wöchentlich für mindestens 20 Stunden, jüngere Freiwillige vollzeitlich verpflichten.

Kindergeld: Auch im BFD besteht der Anspruch auf Kindergeld.

Aufwandsentschädigung: Die Einsatzstellen sorgen wie beim FSJ für Unterkunft, Verpflegung und Arbeitskleidung der Freiwilligen. Sie zahlen Taschengeld und die Sozialversicherungsbeiträge. Der CVJM-Gesamtverband empfiehlt ein Taschengeld von 150 € im Monat.

Pädagogische Begleitung: Die pädagogische Begleitung des BFD entspricht der des FSJ. Dies gilt für die Einsatzstellen und die 25 Seminartage im Jahr, die vom CVJM-Gesamtverband durchgeführt werden.

Freiwilligendienste im CVJM

Im CVJM erfahren junge Menschen Wertschätzung, wachsen über sich selbst hinaus, entdecken ihre Begabungen und übernehmen Verantwortung. Somit sind die Freiwilligendienste ureigenstes Interesse der CVJM-Arbeit mit jungen Erwachsenen, also Menschen in einer spannenden Lebensphase.

Die Freiwilligen im FSJ und BFD werden in den Einsatzstellen durch ehren- und hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter begleitet. Der Träger, also der CVJM-Gesamtverband, unterstützt diese Arbeit durch Beratung, Administration und regelmäßige Seminare mit den Freiwilligen. Gemeinsam öffnen sie den jungen Menschen Gestaltungsräume zum Persönlichkeitswachstum, ermöglichen spirituelle Erfahrungen, unterstützen dabei, den Glauben zu stärken, eigene Wertvorstellungen und politische Zusammenhänge zu hinterfragen und eröffnen berufliche Perspektiven.

Viele der Freiwilligen entdecken den hauptamtlichen Dienst in der Jugendarbeit als berufliche Perspektive und bereiten sich im Anschluss unter anderem an der CVJM-Hochschule oder dem CVJM-Kolleg in Kassel darauf vor.

Was ist jetzt zu tun?

CVJM, Jugendwerke und CVJM-Gästehäuser,

  • die bisher Zivildienstleistende beschäftigt haben,
  • die durch die gesetzliche Änderung neu über einen Freiwilligendienst für ihre Jugendarbeit nachdenken,
  • deren FSJlerinnen und FSJler bisher noch nicht vom CVJM-Gesamtverband betreut wurden,

können sich bei Klaus Martin Janßen, Referent für Freiwilligendienste im CVJM-Gesamtverband, beraten lassen. Gemeinsam können die Möglichkeiten besprochen und nächste Schritte eingeleitet werden.

Aufgrund der besseren finanziellen Ausstattung der Freiwilligendienste ist der CVJM-Gesamtverband durchaus in der Lage, flexibel und passgenau auf individuelle Herausforderungen zu reagieren. Eile tut allerdings Not, denn die ersten Bewerbungen liegen bereits vor.

Referat Freiwilligendienste
Klaus Martin Janßen
Im Druseltal 8, 34131 Kassel
Tel: (05 61) 30 87 256 
Fax: (05 61) 30 87 237
fsj(at)cvjm.de

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