Der Wiederaufbau geht weiter...

Das Erdbeben vom 12. Januar 2010 ist längst nicht vergessen. Auch wenn das Schicksal der Menschen nicht mehr Thema in Nachrichtensendungen und Tageszeitungen ist, brauchen sie doch weiter Unterstützung.

Von Anfang an war im weltweiten CVJM klar, dass die Spendengelder für die Katastrophenopfer in Haiti langfristig Wirkung zeigen sollten, auch wenn es zunächst um das blanke Überleben ging.

Neben der Verteilung von Soforthilfepaketen für mehr als 3.000 Kinder und ihre Familien kümmerten sich die YMCA-Helfer um obdachlos gewordene Menschen und Kinder und Jugendliche, die ihre Familie verloren hatten. Große Zelte wurden aufgebaut um Platz für geschützte Gemeinschaft zu bieten, Gesprächsraum und Spiele für Kinder.

Dann konnte für das völlig zerstörte YMCA-Center in Port-au-Prince ein neues gebaut werden. Drei Container, die Hilfsgüter enthielten, wurden zu kleineren YMCA Stützpunkten ausgebaut, die jetzt vielfältig für die Programmarbeit genutzt werden können. Fortlaufende Kurse zum Verhalten im Katastrophenfall finden statt, Nothilfematerialien sind an 5 verschiedenen Standorten eingelagert worden. Zusätzlich sind in den Containern kleine Nachbarschaftsläden entstanden, die die umliegende Bevölkerung mit einem Basisangebot versorgen.

Bis Ende 2011 sollen u. a. weitere Container umfunktioniert werden, es sind Büchereien und Internetcafés geplant. In 3 größeren Orten sollen dann auch YMCA-Programme für Kinder und Jugendliche angeboten werden.

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Ausgabe von Hilfsgütern
Ausgabe von Hilfsgütern
Gwenael Apollon
Der Leiter des YMCA Haiti, Gwenael Apollon, mit Jugendlichen
Eröffnung des YMCA-Zentrums
Eröffnung des YMCA-Zentrums
Spielprogramm
Spielprogramm
YMCA-Zentrum
Aus 4 Containern wurde ein neues YMCA-Zentrum