Vereinte Kräfte helfen im Südsudan - Projekt Nr. 520

Kinder mit Projektbetreuern aus Deutschland
Team mit Projektleiter der IAS
Brunnenbohrung

Dieses Projekt unterstützen wir zusammen mit dem Evangelischen Jugendwerk in Württemberg (ejw) und den International Aid Services (IAS).

Wie die Aktion Hoffnungszeichen arbeitet auch die IAS durch die Unterstützung ortsansässiger Organisationen. Dies erleichtert eine kontinuierliche Arbeit und die Partner erhalten die Hauptverantwortung für die Maßnahme.

Seit dem Jahr 1956 (!) gab es im Sudan Bürgerkrieg. Schließlich haben sich im Januar 2011 fast 99 Prozent der Südsudanesen während eines international unterstützten Referendums in einer Wahl für eine Trennung vom Nordsudan entschieden. Seit dem 9. Juli 2011 gibt es die Republik Südsudan.

Noch gibt es keine Vereinbarung drüber, wie die reichen Ölvorkommen im Südsudan geteilt werden. Die Produktion im Süden ist seit der Unabhängigkeit um 25 Prozent gesunken, weil die qualifizierten Arbeiter aus dem Nordsudan die Ölfelder verlassen haben. Die Pipelines führen durch den Nordsudan nach Khartum und Port Sudan. Die Verhandlungen um die wertvollen Ölvorkommen im Südsudan bieten reichlich Konfliktstoff. Schon wenige Monate nach der Unabhängigkeit gab es erneut Bombardements in der Grenzregion durch den Sudan.

Dabei haben beide Seiten den Frieden so bitter nötig, denn für die Bevölkerung ist kaum eine Besserung der Lage eingetreten. Weder die versprochenen freien Wahlen noch eine gerechtere Verteilung von Wohlstand und Macht wurden bisher auf den Weg gebracht.

Die großen Hoffnungen, die die aus den Nachbarländern in den Südsudan zurückgekehrten Flüchtlinge an die Regierung hatten, wurden enttäuscht. Nur mit Hilfe internationaler Organisationen konnte das Überleben dieser Menschen gesichert werden.

Die Aktion Hoffnungszeichen finanziert zusammen mit IAS Hilfsprogramme im Südsudan.


 

Sie möchten dieses Projekt konkret unterstützen oder sich näher informieren?