2. Straßenkinder

Junge in der Dominikanischen Republik

(Projekt Nr. 290)

Kinder, um die sich keiner kümmert, die kein Zuhause haben, müssen selbst sehen, wie sie zurecht kommen. Gelegenheitsjobs, Betteln und Diebstahl bilden dann die Lebensgrundlage. In den großen Städten Indiens und Lateinamerikas ist die Not besonders groß. Deshalb haben örtliche CVJM gerade dort Mitarbeitende, die zu den sozialen Brennpunkten gehen, Kindern Hilfe anbieten und ihnen zuhören. In den Schutzhäusern bekommen sie Essen, ärztliche Versorgung und sie können dort übernachten. Das ist wichtig in einem Umfeld, in dem die Straßenkinder oft Opfer von Gewalt werden.

Bei Sport und Spiel lernen die Kinder gemeinschaftliche Disziplin und eigene Wertschätzung. Je nach Alter erhalten sie Unterricht in Lesen, Schreiben und Rechnen sowie Ausbildung in handwerklichen Berufen. Der christliche Glauben gibt ihnen die Gewissheit, von Gott geliebt zu werden und Vertrauen zu schöpfen. Daraus entwickelt sich Mut und Durchhaltevermögen, sich vom Leben auf der Straße abzukehren.

Einzelne Straßenkinderprojekte:
Bangalore/Indien, Bogotá/Kolumbien, Santo Domingo/Dominikanische Republik, Lima/Peru

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