CVJM-JUGENDPOLITIK AKTUELL Nr. 401

24. Juni 2015

Liebe Leserinnen und Leser,

hier ist die neue Ausgabe von CVJM-Jugendpolitik Aktuell.

Der Redaktionsschluss dieser Ausgabe war am 24. Juni um 8 Uhr.

Ich grüße Sie ganz herzlich mit dem Wochenspruch der kommenden Woche: "Einer trage des andern Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen." Galater 6,2

Ihre
Brigitte Pfennig
Referat Jugendpolitik

JUGENDPOLITIK

Wahlalter wird nicht auf 16 Jahre gesenkt
Berlin, 17.06.2015 (hib/AW). Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen ist mit ihrer Forderung nach einer Senkung des Wahlalters auf 16 Jahren bei Bundestags- und Europawahlen sowie der Aufnahme von Kinderrechten ins Grundgesetz gescheitert. [MEHR]

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INTERNATIONALE JUGENDPOLITIK / JUGENDARBEIT

JuPiD 2015 – Jugend und Politik im Dialog
Hannover, 18.06.2015 (aej). Vom 7. bis 9. Juni trafen sich in Berlin rund 50 Jugendliche und junge Erwachsene aus ganz Deutschland zur Dialogveranstaltung "JuPiD 2015 – Jugend und Politik im Dialog". Die Veranstaltung ist Teil des europaweiten Strukturierten Dialogs, bei dem Jugendliche als eigenständige Akteure systematisch in politische Entscheidungen zu ausgewählten europäischen Themen mit einbezogen werden. [MEHR]

Stärke zeigen: Unermüdlich betont der Jugendministerrat die Relevanz von Jugendarbeit / Mehr Qualität und mehr Anerkennung sind die Kernforderungen
Bonn, 22.06.2015 (jugendfuereuropa). Jugendarbeit leistet "einen wichtigen Beitrag zur persönlichen – einschließlich der beruflichen – Entfaltung, zur Förderung der Werte der sozialen Inklusion, kulturellen Vielfalt und aktiven Bürgerschaft sowie zur Gewährleistung eines auf gegenseitigem Respekt und Toleranz basierenden Peer-Umfelds". Sie kann eine "entscheidende Rolle spielen (…), wenn es darum geht, alle jungen Menschen mit unterschiedlichem Hintergrund zu erreichen, und zwar auch diejenigen jungen Menschen, die ausgegrenzt oder die weder in Arbeit noch in Ausbildung sind."
Das sind die Kernsätze eines Beschlusses des EU-Rates für Bildung, Jugend, Kultur und Sport vom 18./19. Mai 2015, mit dem dieser die Kommission und die Mitgliedsstaaten auffordert, sich kontinuierlich für den Ausbau einer qualitätsvollen und professionellen Jugendarbeit einzusetzen. [MEHR]

  • Besser gemeinsam: Jugendministerrat verabschiedet Papier zur ressortergreifenden Zusammenarbeit

Um es vorweg zu nehmen: Die Lage war entspannt
Bonn, 22.06.2015 (jugendfuereuropa). Anfang Mai kamen Expertinnen und Experten zur Fachtagung "Kompetent in die Zukunft" zusammen, um sich zu den Themen Kompetenzmodelle und Validierung in der Jugendarbeit auszutauschen. [MEHR]

Der Strukturierte Dialog mit der Jugend: Projekte und Gesichter aus drei Bundesländern
Bonn, 22.06.2015 (jugendfuereuropa).

"So ein Projekt könnte Strahlkraft entwickeln" - Über den Aufbau eines EuroPeer-Netzwerkes in Großbritannien
Bonn, 12.06.2015 (jugendfuereuropa). Auch in Großbritannien wären EuroPeers genau das richtige Instrument, um Jugendliche für europäische Themen zu interessieren. Davon ist Andrew Hadley überzeugt. Der Brite hat mehr als 20 Jahre für den "British Council" gearbeitet und ist jetzt Geschäftsführer der Jugendbildungs- und Trainingsorganisation "Momentum World". In London will er das Projekt vorantreiben. JUGEND für Europa sprach mit ihm. [MEHR]

EuroPeers werden mit Europa-Lilie 2015 geehrt
Bonn, 10.06.2015 (jugendfuereuropa). Auf Augenhöhe und anschaulich aus eigener Erfahrung für Europa zu begeistern, ist das Credo der EuroPeers. Für dieses Engagement werden die EuroPeers nun von der Europa-Union Deutschland e. V. mit der Europa-Lilie 2015 in der Kategorie "Europäische Jugendarbeit" ausgezeichnet. [MEHR]

Jugendaustausch soll gestärkt werden
Berlin, 18.06.2015 (hib/AW). Der internationale Jugend- und Schüleraustausch soll nach dem Willen von CDU/CSU und SPD als Bestandteil der Auswärtigen Kultur- und Jugendpolitik gestärkt werden. [MEHR]

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KINDERPOLITIK / KINDERRECHTE

Kinderbeauftragter des Bundestages
Berlin, 15.06.2015 (hib/HAU). Bei den Fraktionen gibt es derzeit keine Einigkeit über die Einrichtung eines Kinderbeauftragten des Bundestages. Das wurde während der öffentlichen Sitzung des Petitionsausschusses am 15. Juni deutlich, bei der über die dahingehende Petition des Generalsekretärs der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendmedizin (DAKJ), Manfred Gahr, beraten wurde. [MEHR]

Kindern und Jugendlichen durch Beauftragten eine Stimme geben
Berlin, 16.06.2015 (spd-frak).Stefan Schwartze, Sprecher der Arbeitsgruppe Petitionen der SPD-Bundestagsfraktion, hat erklärt:
"Der Petitionsausschuss war das erste Gremium im Deutschen Bundestag, das über die Einführung eines Kinder- und Jugendbeauftragten öffentlich debattiert hat. Die SPD-Bundestagsfraktion findet den Vorschlag gut." [MEHR]

Kinderbeauftragter: wichtiger Schritt zur Stärkung der Kinderrechte
Berlin, 15.06.2015 (gruene-frak). Anlässlich der Anhörung im Petitionsausschuss am 15. Juni zur Einrichtung eines Kinderbeauftragten im Deutschen Bundestag haben Katja Dörner, stellvertretende Fraktionsvorsitzende, und Corinna Rüffer, Obfrau im Petitionsausschuss, erklärt:
"Wir begrüßen die Petition zur Einrichtung eines Kinderbeauftragten im Deutschen Bundestag. Sie ist ein wichtiges Signal zur Stärkung der Kinderrechte. Ein unabhängiger Kinder- und Jugendbeauftragter, der als nationale Ansprech- und Beschwerdestelle für Kinderrechte wirken kann, fehlt in Deutschland." [MEHR]

Kinderkommission zum Welttag gegen Kinderarbeit am 12. Juni 2015
Berlin, 12.06.2015 (btg). Die Kinderkommission des Deutschen Bundestages teilt mit:
"In vielen Produkten unseres täglichen Bedarfs steckt die Arbeit von Kindern. Sie werden unter unwürdigen Bedingungen ausgebeutet und produzieren Kleidung, Kaffee, Kakao, Tee und Kosmetik usw." [MEHR]

Ausbeuterische Kinderarbeit verhindert Schulbildung
Berlin, 12.06.2015 (spd-frak). Frank Schwabe, menschenrechtspolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, hat erklärt:
"Viele Produkte auf dem deutschen Markt stammen aus ausbeuterischer Kinderarbeit. Nicht nur am heutigen internationalen Tag gegen Kinderarbeit sind Politik, Industrie, Handel und Verbraucher aufgerufen, sich gegen ausbeuterische Kinderarbeit einzusetzen. Not und Armut zwingen Minderjährige in armen Ländern zur Arbeit und verbauen ihnen die Chance auf Bildung und eine bessere Zukunft." [MEHR]

Kinderarbeit wirksam bekämpfen
Berlin, 11.06.2015 (gruene-frak). Zum Tag gegen Kinderarbeit haben Uwe Kekeritz, Sprecher für Entwicklungspolitik, und Franziska Brantner, Sprecherin für Kinder- und Familienpolitik, erklärt:
"Noch immer arbeiten weltweit 168 Millionen Kinder. Mehr als die Hälfte von ihnen arbeitet unter gefährlichen Bedingungen und wird ausgebeutet. Die Arbeit in Fabriken, Steinbrüchen und auf Plantagen macht sie körperlich und psychisch krank; pro Jahr sterben 22 000 Kinder bei Arbeitsunfällen. Diese Zustände sind nicht hinnehmbar. Kinder arbeiten ohne Verträge, ohne Schutz und ohne Sozialleistungen. In ihrer Verzweiflung organisieren sich die Kinder inzwischen sogar gewerkschaftlich. Denn wer illegal arbeitet, hat keine Rechte." [MEHR]

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BILDUNG / BILDUNGSPOLITIK

Statement der Präsidentin zum Treffen von Bundeskanzlerin und Ministerpräsidenten zur Asyl- und Flüchtlingsproblematik
Berlin, 19.06.2015 (kmk). Zum Treffen von Bundeskanzlerin und Ministerpräsidenten zur Asyl- und Flüchtlingsproblematik sagte die Präsidentin der Kultusministerkonferenz und sächsische Kultusministerin, Brunhild Kurth:
"Die Integration von Kindern mit Migrationshintergrund in Schule und Gesellschaft ist eine der wichtigsten Aufgaben der Bildungspolitik." [MEHR]

KMK-Präsidentin Kurth: "Leistungsspitze verbreitern" / KMK verabschiedet Förderstrategie für leistungsstarke Schülerinnen und Schüler
Berlin, 12.06.2015 (kmk/bmbf). Die Kultusministerkonferenz hat erstmalig eine "Förderstrategie für leistungsstarke Schülerinnen und Schüler" (PDF, 274 KB) beschlossen. Das Ziel der Förderstrategie ist es, den leistungsstarken Schülerinnen und Schülern Lernbedingungen zu schaffen, die ihnen eine optimale Entfaltung ihrer Potentiale ermöglichen und ihnen ihrer individuellen Leistungsfähigkeit entsprechende bestmögliche Bildung zu vermitteln. [MEHR von der Kultusministerkonferenz] [MEHR aus dem Bildungsministerium]

Elitenförderung - KMK fürchtet um Klassenerhalt
Berlin, 12.06.2015 (fzs). Am 12. Juni verabschiedete die KMK eine Förderstrategie für leistungsstarke Schüler*innen. Damit setzt die Bundesrepublik ihre egoistische Politik des Klassenerhalts für Akademiker*innen fort und verschärft die soziale Selektivität des Bildungssystems. [MEHR]

Von Daten zu Taten: KMK überarbeitet Strategie zur Beobachtung des Bildungssystems
Berlin, 12.06.2015 (kmk). Mit der am 12. Juni verabschiedeten überarbeiteten Gesamtstrategie zum Bildungsmonitoring (PDF, 1,5 MB) (Beobachtung des Bildungssystems) setzt die Kultusministerkonferenz ihren Weg fort, auf der Grundlage abgesicherter Ergebnisse von Bildungsprozessen die Qualität des Bildungssystems auf allen Ebenen weiter zu erhöhen. Mit der Überarbeitung sollen die Voraussetzungen dafür verbessert werden, dass Entwicklungen im Bildungswesen nicht nur beschrieben werden, sondern aus empirischen Daten tatsächlich pädagogische Taten erwachsen. [MEHR]

Empfehlung zur Grundschule rückt Kinder noch stärker in den Focus / KMK überarbeitet Empfehlung "Zur Arbeit in der Grundschule"
Berlin, 12.06.2015 (kmk). Im Licht der veränderten gesellschaftlichen und schulischen Rahmenbedingungen hat die Kultusministerkonferenz ihre Empfehlung "Zur Arbeit in der Grundschule" (PDF, 301 KB) aus dem Jahr 1994, die erstmals 1970 beschlossen wurde, überarbeitet. Dabei wurde eine grundlegende Neuausrichtung und Neustrukturierung vorgenommen. [MEHR]

Globale und Nachhaltige Entwicklung sind auch Thema für Mathematik oder Sport / Kultusministerkonferenz und Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung stellen aktualisierten Orientierungsrahmen für den Unterricht vor
Berlin, 11.06.2015 (kmk/bmz). Die Schule soll Kinder und Jugendliche künftig besser auf die Globalisierung und Fragen der nachhaltigen Entwicklung vorbereiten. Darauf hat sich die Kultusministerkonferenz am 11. Juni in Berlin mit der Bundesregierung verständigt. Ein neuer "Orientierungsrahmen für den Lernbereich Globale Entwicklung" kann als Grundlage für die Entwicklung von Lehrplänen, die Lehrerbildung und die Arbeit in den Schulen genutzt werden. [MEHR aus der Kultusministerkonferenz] [MEHR aus dem Entwicklungshilfeministerium]

Super-Schulen machen Mut
Berlin, 10.06.2015 (bpa). Die Wuppertaler Gesamtschule Barmen hat den Deutschen Schulpreis erhalten. Bundeskanzlerin Merkel überreichte den Preis in Berlin. "Es ist toll, dass Schulen heute so viel mehr vermitteln als früher: Selbstbewusstsein, Teamwork. Jeder kann sich ausprobieren", sagte sie. [MEHR]

KMK verabschiedet einheitliche Prüfungsordnung für internationales Abitur
Berlin, 18.06.2015 (kmk). Für das Abitur an 90 Deutschen Schulen in über 80 Ländern gelten ab sofort gleiche Regularien. Die Kultusministerkonferenz (KMK) hat eine neue Prüfungsordnung für das Deutsche Internationale Abitur an den Deutschen Schulen im Ausland verabschiedet. Die Deutschen Schulen in der ganzen Welt werden künftig alle Schülerinnen und Schüler mithilfe von zeitgemäßen und wettbewerbsfähigen Prüfungselementen auf Studium und Beruf vorbereitet. [MEHR]

KMK ermöglicht erstmals Blick auf den Abituraufgabenpool
Berlin, 12.06.2015 (kmk). Nachdem die Länder im März 2012 den Aufbau eines gemeinsamen Pools von Abiturprüfungsaufgaben auf Basis der Bildungsstandards für die Allgemeine Hochschulreife beschlossen haben, veröffentlicht die Kultusministerkonferenz nun erstmals Beispielaufgaben zur Orientierung. Diese Sammlung enthält für die Fächer Deutsch, Mathematik, Englisch und Französisch Aufgaben sowie die dazugehörigen Kriterien, Erwartungshorizonte und Bewertungshinweise. [MEHR]

Zentraler Aufgabenpool sorgt nicht für besseres Abitur
Berlin, 12.06.2015 (links-frak). "Die Überlegungen der Kultusministerkonferenz zur Schaffung eines zentralen Aufgabenpools für die Abiturprüfungen bringen uns auf dem Weg nicht weiter, die Abiturnoten vergleichbarer zu machen. Im Gegenteil: Der zentrale Aufgabenpool wird zum heimlichen Lehrplan, der Lehrerinnen und Lehrer einengt", so Rosemarie Hein. [MEHR]

Lehrerinnen und Lehrer werden gebraucht – hoher Bedarf besonders in den ostdeutschen Ländern
Berlin, 12.06.2015 (kmk). In ihrem aktuellen Bericht "Lehrereinstellungsbedarf und -angebot in der Bundesrepublik Deutschland 2014 - 2025 – Zusammengefasste Modellrechnungen der Länder" (PDF, 419 KB), stellt die Kultusministerkonferenz fest, dass es sich lohnt, ein Lehramtsstudium aufzunehmen. Die Einstellungschancen sind dabei in den westlichen und östlichen Ländern sowie zwischen Lehramtstypen und Fächern unterschiedlich. [MEHR]

Starke Fachhochschulen für starke Regionen / Initiative für Forschung an Fachhochschulen gestartet / Wanka: "Neuer Schwung für Entwicklung der Wirtschaft und Fachkräfteausbildung"
Berlin, 18.06.2015 (bmbf). Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) startet die neue Initiative "Starke Fachhochschulen – Impuls für die Region" (FH-Impuls). Ziel ist es, regionale Forschungs- und Innovationspartnerschaften von Fachhochschulen mit der Wirtschaft strategisch zu fördern. Dafür stellt das BMBF insgesamt rund 100 Millionen Euro für die Förderdauer von bis zu acht Jahren bereit. Die neue Initiative ist Teil des Programms "Forschung an Fachhochschulen". [MEHR]

SPD-Bundestagsfraktion denkt Stärkung der Fachhochschulen weiter
Berlin, 18.06.2015 (spd-frak). Daniela De Ridder, zuständige Berichterstatterin der SPD-Bundestagsfraktion, hat erklärt:
"Die SPD-Bundestagsfraktion begrüßt die Umsetzung der von ihr geforderten Stärkung der Fachhochschulen durch ein neues Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Ausbau und Weiterentwicklung der Förderung von Fachhochschulen sind seit jeher ein Kernanliegen sozialdemokratischer Bildungspolitik." [MEHR]

SPD-Bundestagsfraktion will Fachhochschulen stärken
Berlin, 11.06.2015 (spd-frak). Daniela De Ridder, zuständige Berichterstatterin der SPD-Bundestagsfraktion, hat erklärt:
"Die Arbeitsgruppe Bildung und Forschung der SPD-Bundestagsfraktion traf sich in dieser Woche mit Präsidenten der Fachhochschulen und Hochschulen für angewandte Wissenschaften. Themen des Gedankenaustauschs waren die zukünftige Rolle der Fachhochschulen im Wissenschaftssystem, die Stärkung der angewandten Forschung sowie die Chancen einer stärkeren Internationalisierung." [MEHR]

Bundestagsfraktion legt milliardenschweres Investitionspaket für die Hochschulen vor – Initialzündung für ein Wissenschaftswunder
Berlin, 17.06.2015 (gehring). Kai Gehring, Sprecher für Hochschule, Wissenschaft und Forschung der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, hat erklärt:
"Mit einem milliardenschweren Investitionspaket wollen wir gegen die Unterfinanzierung der Hochschulen vorgehen. Das soll Gesellschaft, Wissenschaft und Innovation voranbringen und Universitäten, Fachhochschulen und Unternehmen zu attraktiven Denk- und Kreativräumen machen. Der Vorstoß ist ein Versuch, die Weiterentwicklung des Wissenschaftssystems voranzutreiben. Denn CDU, CSU und SPD sind dazu nicht in der Lage und Ministerin Wanka ideenlos." [MEHR]

ESG wählt neue Bundesstudierendenpfarrerin
Hannover, 17.06.2015 (aej). Der Koordinierungsrat des Verbandes der Evangelischen Studierendengemeinden in Deutschland (ESG) hat Corinna Hirschberg (Bielefeld) zur Bundesstudierendenpfarrerin gewählt. [MEHR]

Bekämpfung von Analphabetismus
Berlin, 11.06.2015 (hib/ROL). 7,5 Millionen Menschen in Deutschland können nicht richtig lesen oder schreiben und gelten als sogenannte funktionale Analphabeten. Das zeigt die Studie "leo. - Level-One"  im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, die als erste Studie in Deutschland die Größenordnung des funktionalen Analphabetismus unter der erwerbsfähigen Bevölkerung zwischen 18 und 64 Jahren ermittelt hat. [MEHR]

Nationale Dekade für Alphabetisierung wird ausgestaltet
Berlin, 11.06.2015 (spd-frak). Marianne Schieder, zuständige Berichterstatterin der SPD-Bundestagsfraktion, hat erklärt:
"Heute berät der Bundestag in 1. Lesung den Koalitionsantrag "Zugang und Teilhabe ermöglichen – die Dekade für Alphabetisierung in Deutschland umsetzen." In diesem Antrag wird die nationale Dekade für Alphabetisierung ausgestaltet." [MEHR]

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AUSBILDUNG

Viele Wege: Mit Berufsausbildung an die Hochschule
Berlin, 23.06.2015 (kmk). Zum Vorschlag "Berufliche Bildung plus Abitur" des Zentralverbands des deutschen Handwerks sagte der Generalsekretär der Kultusministerkonferenz, Udo Michallik:
"Die KMK begrüßt grundsätzlich die Bemühungen zur Stärkung der dualen Berufsausbildung. Es erwerben immer mehr Jugendliche mit Hauptschulabschluss oder Mittlerem Abschluss in beruflichen Schulen höherqualifizierende Abschlüsse." [MEHR]

Engere Zusammenarbeit in der Berufsbildung mit Portugal / Deutschland und Portugal weiten Kooperation aus / Wanka: "Jungen Menschen eine berufliche Perspektive geben"
Berlin, 22.06.2015 (bmbf). Deutschland und Portugal wollen ihre Zusammenarbeit auf dem Gebiet der dualen Berufsausbildung verlängern. Die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Johanna Wanka, reiste am 22. Juni für zwei Tage nach Lissabon, um mit ihrem portugiesischen Amtskollegen Nuno Crato, Minister für Bildung, Hochschulwesen und Wissenschaft, Gespräche zu aktuellen Themen der gemeinsamen Berufsbildungskooperation zu führen und eine Vereinbarung zur Erweiterung der Zusammenarbeit zu unterzeichnen. Damit wird die 2012 begonnene deutsch-portugiesische Berufsbildungszusammenarbeit fortgeführt. [MEHR]

5 000 Plätze für Assistierte Ausbildung
Berlin, 18.06.2015 (hib/CHE). Für das Jahr 2015 sind laut Bundesagentur für Arbeit 5 241 Plätze für die sogenannte Assistierte Ausbildung bestellt. [MEHR]

Beschluss des SPD-Parteikonvents: Jetzt sind wir dran – Ausbildungsoffensive und Übernahme jetzt!
Berlin, 20.06.2015 (spd). Auf seiner Sitzung am 10. Juni hat der SPD-Parteikonvent folgenden Beschluss gefasst:
"Trotz guter Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt kommt dies bei vielen jungen Menschen nicht an. Laut Ausbildungsreport der DGB-Jugend ist ein zentrales Problem weiterhin der Zugang zur Ausbildung. Noch immer stecken 260 000 Jugendliche in Warteschleifen zwischen Schule und Ausbildung fest. Gerade einmal 65 Prozent der Ausbildungsinteressierten haben einen Ausbildungsplatz bekommen." [MEHR]

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FAMILIENPOLITIK

Die Anhebung des Kindergeldes ist eine halbherzige Reform
Berlin, 19.06.2015 (dwekd). "Die Kindergelderhöhung in diesem Jahr um nur vier Euro und im nächsten Jahr um weitere zwei Euro ist vor allem für Familien mit geringem Einkommen eine große Enttäuschung", sagte Maria Loheide, Vorstand Sozialpolitik der Diakonie Deutschland, anlässlich der Entscheidung im Bundestag am 19. Juni. [MEHR]

Steuerliche Entlastung für Familien und Bürgerinnen und Bürger beschlossen / Der Abbau der kalten Progression kommt voran
Berlin, 17.06.2015 (cducsu). Der Finanzausschuss des Deutschen Bundestages hat am 17. Juni das Gesetz zur Anhebung des Grundfreibetrags, des Kinderfreibetrags, des Kindergeldes und des Kinderzuschlags beschlossen. Hierzu haben die finanzpolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Antje Tillmann, sowie der zuständige Berichterstatter Markus Koob erklärt:
"Der haushaltspolitische Konsolidierungskurs der letzten Jahre hat sich ausgezahlt. Wir können die erarbeiteten Spielräume nun nutzen, um Bürgerinnen und Bürger - und hier insbesondere Familien - um mehr als 5 Mrd. Euro zu entlasten." [MEHR]

Familiengeldleistungspaket beschlossen – Ein guter Tag für Familien
Berlin, 17.06.2015 (spd-frak). Sönke Rix, Sprecher der Arbeitsgruppe Familie, Senioren, Frauen und Jugend, und Fritz Felgentreu, zuständiger Berichterstatter der SPD-Bundestagsfraktion, haben erklärt:
"Im Familienausschuss wurde heute der Gesetzentwurf zur Anhebung des Grundfreibetrags, des Kinderfreibetrags, des Kindergeldes und des Kinderzuschlags abschließend beraten. Familien profitieren von Kindergelderhöhungen und deutlichen Steuerentlastungen ab dem Jahr 2015. Außerdem werden der Entlastungsbetrag für Alleinerziehende und der Kinderzuschlag erhöht." [MEHR]

Alleinerziehende werden spürbar entlastet
Berlin, 17.06.2015 (spd-frak). Frank Junge, zuständiger Berichterstatter der SPD-Bundestagsfraktion, hat erklärt:
"Der Finanzausschuss hat heute den Gesetzentwurf zur Anhebung des Grundfreibetrags, des Kinderfreibetrags, des Kindergeldes und des Kinderzuschlags mit fünf Änderungsanträgen der Fraktionen CDU/CSU und SPD beschlossen. Mit dem Gesamtpaket, das sich auf über 5,3 Milliarden Euro beläuft, werden Familien spürbar entlastet." [MEHR]

"Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist" Bundesfamilienministerin eröffnet Bundeskongress "Mehr Qualität in Kitas" mit 1000 Teilnehmern / Manuela Schwesig startet 2016 neues Bundesprogramm "Sprach-Kitas"
Berlin, 23.06.2015 (bmfsfj). Eine optimale Sprachentwicklung bei Kindern von Anfang an zu fördern, ist ein wichtiger Schritt hin zu mehr Chancengerechtigkeit.
"Sprache ist der Schlüssel für gesellschaftliche Teilhabe und eine erfolgreiche Bildungs- und Berufslaufbahn. Sprache darf kein Privileg sein", sagte Bundesministerin Manuela Schwesig auf dem Bundeskongress "Mehr Qualität in Kitas" in Berlin. [MEHR]

Eltern stärken bei frühkindlicher Bildung / Manuela Schwesig gibt Startschuss für Bundesprogramm "Elternchance II"
Berlin, 17.06.2015 (bmfsfj). Bildung entscheidet über die Zukunft der Kinder - umso wichtiger ist es, dass Väter und Mütter schon früh ihre Kinder auf dem Bildungsweg begleiten. Das Bundesfamilienministerium unterstützt Eltern dabei und startet das neue ESF-Bundesprogramm "Elternchance II - Familien früh für Bildung gewinnen". [MEHR]

Beschluss des SPD-Parteikonvents: Familien in ihrer Vielfalt stärken – Alleinerziehende besser unterstützen
Berlin, 20.06.2015 (spd). Auf seiner Sitzung am 20. Juni hat der SPD-Parteikonvent folgenden Beschluss gefasst:
"Das Familienleben in Deutschland ist bunter geworden. Kinder erleben im Laufe ihres Aufwachsens oft mehrere Familienformen. Denn neben der klassischen "Ehe mit Kindern" sind ganz unterschiedliche Modelle getreten, die vorübergehend oder auf lange Zeit gelebt werden: Unverheiratete Paare, Alleinerziehende, Regenbogen- und Patchwork-Familien, binationale, multilokale oder Wahlfamilien – und noch einiges mehr." [MEHR]

Statt Strafsteuer für Kinderlose das Leben mit Kindern steuerlich fördern
Berlin, 21.06.2015 (links-frak). Zur Forderung aus der Jungen Union nach Einführung einer Sonderabgabe für Kinderlose hat der steuerpolitische Sprecher der Fraktion Die Linke, Richard Pitterle, erklärt:
"Eine solche Strafsteuer ist Unsinn und ein Schlag ins Gesicht all der Paare, die ungewollt kinderlos sind." [MEHR]

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EHRENAMT

"Engagement macht die Gesellschaft reich"
Berlin, 17.06.2015 (bpa). Kanzlerin Merkel hat 25 Initiativen für ihr soziales, zivilgesellschaftliches Engagement im Rahmen des Wettbewerbs "startsocial" geehrt. Bürgerschaftliches Engagement sei keine Nebensache, sondern stärke das Miteinander, sagte Merkel. [MEHR]

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KINDERSCHUTZ

Sexualisierte Gewalt: Jungen und Mädchen mit Behinderung besser schützen / Neues Modellprojekt in Berlin vorgestellt
Berlin, 22.06.2015 (bmfsfj). Mädchen und Jungen mit Behinderung sind besonders gefährdet, Opfer sexualisierter Gewalt zu werden. Um diese Kinder und Jugendlichen in Einrichtungen besser zu schützen, hat der Staatssekretär im Bundesfamilienministerium, Ralf Kleindiek gemeinsam mit der Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Verena Bentele, dem Missbrauchsbeauftragten der Bundesregierung, Johannes-Wilhelm Rörig, und der Gesellschaft für Prävention und Intervention bei Kindesmisshandlung und -vernachlässigung e. V. ein neues Modellprojekt eröffnet: "Beraten & Stärken - Schutz von Mädchen und Jungen mit Behinderung vor sexualisierter Gewalt in Institutionen". [MEHR]

Aufarbeitung des sexuellen Kindesmissbrauchs umfassend sicherstellen
Berlin, 10.06.2015 (gehring). Kai Gehring, Sprecher für Hochschule, Wissenschaft und Forschung der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, hat erklärt:
"Die Aufarbeitung von Missbrauch in Institutionen stellt diese selbst und ihren soziopolitischen Kontext infrage. Das führt zu massiven Abwehrreflexen. Betroffene Institutionen verweigern noch immer die Aufarbeitung von Unrecht unter ihrem eigenen Dach. Erfahrungen zeigen, dass Aufklärungsprozesse durch zu schwache Untersuchungsrechte erschwert, Akteneinsichten verwehrt oder Unterlagen gar vernichtet wurden." [MEHR]

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JUGEND UND GESUNDHEIT

Politik hat Verantwortung bei Ernährungsbildung und Schulessen
Berlin, 10.06.2015 (gruene-frak). Zur Äußerung der Kultusminister-Präsidentin zum Schulessen haben Nicole Maisch, Sprecherin für Verbraucherpolitik, und Özcan Mutlu, Sprecher für Bildungspolitik, erklärt:
"Wenn Kinder in Ganztagsschulen heute drei von fünf Mahlzeiten in der Schule einnehmen, können gesunde Ernährung und Genuss nicht nur in den Familien erlernt werden. Ernährungskompetenz muss auch in den öffentlichen Bildungs- und Erziehungseinrichtungen vermittelt werden. Ernährungsbildung ist eine wichtige Querschnittsaufgabe, die in unterschiedlichen Fächern und auch im schulischen Raum außerhalb des Fachunterrichts Einzug finden muss." [MEHR]

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JUGEND UND MEDIEN

Kinder in der digitalen Welt - Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig stellt Studie zur Internetnutzung von Kindern vor / Über die Hälfte der Achtjährigen ist regelmäßig online
Berlin, 23.06.2015 (bmfsfj). Sollen Kinder überhaupt ins Internet? Eine viel diskutierte Frage - dabei ist das schon längst Realität in vielen Familien. Kinder und Jugendliche nutzen Medien ganz selbstverständlich und sie beginnen früh damit. Ein Großteil der drei- bis achtjährigen Kinder ist bereits regelmäßig im Internet aktiv. Das ist ein Ergebnis der U9-Studie, die Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig am 23. Juni gemeinsam mit dem Deutschen Institut für Vertrauen und Sicherheit im Internet (DIVSI) und dem Heidelberger Sinus-Institut in Berlin vorgestellt hat. [MEHR]

Digitale Bildung gesellschaftlich nötig
Berlin, 15.06.2015 (hib/ROL). Die digitale Gesellschaft ist technische und soziale Realität. Aus der zwangsläufigen und notwendigen Alltagspraxis erwächst aber nicht automatisch die Fähigkeit zum selbstbestimmten Umgang oder die Kreativität zur eigenständigen Nutzung oder gar Weiterentwicklung der ökonomischen, sozialen und politischen Möglichkeiten, die sich aus der digitalen Revolution ergeben, schreiben Bündnis 90/Die Grünen in ihrem Antrag (18/5105, PDF, 141 KB). [MEHR]

Deutschland braucht digitale Bildungsoffensive / Unionsfraktion diskutiert auf Kongress Chancen der Digitalisierung für Bildung und Ausbildung
Berlin, 15.06.2015 (cducsu). Mit ihrem Kongress am 15. Juni "Bildung 2.0 – Digitale Bildung neu denken" startete die CDU/CSU-Bundestagsfraktion einen Dialog über Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung für Bildung und Ausbildung. Dazu haben die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Nadine Schön und der Berichterstatter für digitale Bildung Sven Volmering erklärt:
Nadine Schön: "Deutschland braucht eine Offensive für digitale Bildung. Die deutsche Wirtschaft bleibt nur konkurrenzfähig, wenn digitale Infrastruktur und digitale Bildung in Deutschland zügig weiter ausgebaut werden. (…)"
Sven Volmering: "Digitale Bildung muss dringend einen stärkeren Stellenwert in den deutschen Schulen bekommen. (…)" [MEHR]

Mehr Tempo bei digitaler Bildung
Berlin, 17.06.2015 (spd-frak). Die zuständigen Berichterstatter der SPD-Bundestagsfraktion Swen Schulz und Saskia Esken haben erklärt:
"Die SPD-Fraktion fordert ein Sonderinvestitionsprogramm für digitale Bildung. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung solle die Hälfte der freigewordenen Mittel von gut 100 Millionen Euro dafür nutzen." [MEHR]

Bundesratspräsident Volker Bouffier würdigt Nachwuchsjournalisten, die kein Blatt vor den Mund nehmen
Berlin, 19.06.2015. Zahlreiche Medienvertreter und Bundesratspräsident Volker Bouffier, Schirmherr des Wettbewerbs, haben bei der Preisverleihung des Schülerzeitungswettbewerbs der Länder die besten Schülerzeitungen Deutschlands im Bundesrat geehrt. In diesem Jahr zählen 32 Redaktionen aus 14 Bundesländern zu den Gewinnern. [MEHR]

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DROGEN/POLITIK

Kunst gegen Koma-Saufen
Berlin, 10.06.2015 (bpa). Jugendliche entwerfen Plakate gegen Alkoholmissbrauch. Das ist die Idee des Wettbewerbs "bunt statt blau", an dem sich bundesweit mehr als 10 5000 Schülerinnen und Schüler beteiligten. Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Mortler, ehrte jetzt die Preisträger. [MEHR]

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(KAMPF GEGEN) EXTREMISMUS

Festival contre le racisme: Gegen den rassistischen Normalzustand
Berlin, 16.06.2015 (fzs). Am 16. Juni endete das bundesweit ausgerichtete festival contre le racisme in einigen Städten. Im Rahmen dieser Aktionstage haben Student*innenvertretungen bisher in knapp zwanzig Städten Vorträge, Konzerte, Kunst- Film- und Theaterveranstaltungen organisiert, um gegen Rassismus anzutreten. Einige Veranstaltungen wurden von mehr als 5 000 Personen besucht. [MEHR]

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INTEGRATION

Thema kompakt: Einbürgerung
Berlin, 16.06.2015 (dwekd). Einbürgerung bedeutet, die Staatsangehörigkeit eines Landes zu erwerben. Damit dies gelingt, braucht es in Behörden und Gesellschaft eine Willkommens- und Anerkennungskultur. Welche Position die Diakonie einnimmt, wie Einbürgerung funktioniert, welche Regelungen und Hilfen es gibt, erläutert das Thema kompakt. [MEHR]

Thema kompakt: Anerkennungsgesetz
Berlin, 16.06.2015 (dwekd). Das Anerkennungsgesetz soll Zuwanderern erleichtern, ihre Berufs- und Studienabschlüsse in Deutschland anerkennen zu lassen. Die Diakonie begrüßt, dass mit dem Anerkennungsgesetz alle Menschen mit einem ausländischen Abschluss einen Rechtsanspruch auf Anerkennungsprüfung ihres Abschlusses haben – unabhängig von ihrer Herkunft. [MEHR]

Potenziale von Zuwanderern bestmöglich nutzen / Bundeskabinett beschließt Bericht zum Anerkennungsgesetz 2015 / Wanka: "Wichtiges Instrument zur Integration in den Arbeitsmarkt"
Berlin, 10.06.2015 (bmbf). Die Bundesregierung hat am 10. Juni den Bericht zum Anerkennungsgesetz des Bundes (PDF, 4,3 MB) beschlossen. Gut drei Jahre nach Inkrafttreten des Bundesgesetzes, das erstmalig einen Rechtsanspruch auf Überprüfung der Gleichwertigkeit eines ausländischen Berufsabschlusses mit einem deutschen Referenzberuf schaffte, zog die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Johanna Wanka, positive Bilanz: "Die Zahl der aus dem Ausland Zugezogenen, die über einen beruflichen Abschluss verfügen, ist in den letzten Jahren stark gestiegen." [MEHR]

Anerkennungsgesetz ist Erfolg
Berlin, 18.06.2015 (hib/ROL). Das Anerkennungsgesetz des Bundes für ausländische Arbeitnehmer, das seit drei Jahren in Kraft ist, hat sich bewährt. [MEHR]

Bessere Job-Chancen für Asylsuchende
Berlin, 11.06.2015 (hib/CHE). Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen fordert eine Qualitätsoffensive für einen erleichterten Arbeitsmarktzugang von Asylsuchenden. [MEHR]

Dieses Anerkennungsgesetz ist kein Beitrag zur Integration
Berlin, 10.06.2015 (linksfrak). "Das Ergebnis ist unbefriedigend: 300 000 Menschen sollte das neue Gesetz helfen - aber nur etwa 26 500 konnten bisher einen Antrag auf Anerkennung stellen. Angesichts dieser Zahlen ist es nicht nachvollziehbar, dass die Bundesregierung dieses Gesetz anscheinend als Erfolg wertet", so Rosemarie Hein mit Blick auf den am 10. Juni im Kabinett beschlossenen Bericht zum Anerkennungsgesetz 2015. [MEHR]

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FLÜCHTLINGSPOLITIK

"Die größte Katastrophe ist das Vergessen" / Evangelische und katholische Kirche in Deutschland rufen zur Solidarität mit Flüchtlingen im Nahen Osten auf
Hannover, 17.06.2015 (ekd). Zum Weltflüchtlingstag der Vereinten Nationen am 20. Juni 2015 rufen die katholische und die evangelische Kirche in Deutschland mit ihren Hilfswerken Caritas international und Diakonie Katastrophenhilfe dazu auf, das Leid und die Not der hilfsbedürftigen Menschen im Nahen Osten nicht zu vergessen. [MEHR]

"Jeder Flüchtling ist zu allererst ein Mensch" / Begegnung von EKD und KRM Delegation in München
Hannover/München/Köln, 16.06.2015 (ekd). Die leidvolle Situation der Flüchtlinge, die nach Europa und Deutschland kommen, stand im Mittelpunkt des diesjährigen Treffens zwischen Vertretern der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und dem Koordinationsrat der Muslime (KRM). Es könne nicht sein, dass Flüchtlinge in der öffentlichen Wahrnehmung nur in Zahlen oder vorrangig als Last wahrgenommen würden, betonten die Delegationen. [MEHR]

Mehr Aufmerksamkeit für geflüchtete Mädchen und junge Frauen! / Expertinnen und Fachkräfte benennen notwendige fachliche Kompetenzen, Qualifikationen, Ressourcen und Rahmenbedingungen für die Jugendhilfe
Hamburg, 24.06.2015 (bagejsa). Bei der Tagung "Geflüchtete Mädchen und junge Frauen im Spannungsfeld von Fluchterfahrung, Aufenthaltsrecht und Jugendhilfe" am 23. und 24. Juni in Hamburg steht die spezifische Situation von Mädchen und jungen Frauen mit Fluchterfahrungen im Mittelpunkt. Es werden fachliche Kompetenzen, Qualifikationen, Ressourcen und Rahmenbedingungen identifiziert, die für die Kinder- und Jugendhilfe notwendig sind, um die Lebenssituationen von begleiteten und unbegleiteten Mädchen und jungen Frauen zu verbessern und ihren Hilfe- und Unterstützungsbedarfen gerecht zu werden. [MEHR] (PDF, 645 KB)

SPD-Frauen: Solidarität mit geflüchteten Frauen und Mädchen
Berlin, 19.06.2015 (spd). Anlässlich des Internationalen Weltflüchtlingstages am 20. Juni 2015 hat die Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF), Elke Ferner, erklärt:
"Über 50 Millionen Menschen sind nach Schätzungen der Vereinten Nationen derzeit auf der Flucht. Mehr als die Hälfte von ihnen sind Frauen und Mädchen. 33 Prozent der Asylanträge in Deutschland werden von Frauen und Mädchen gestellt. In der medialen Flüchtlingsdebatte sind Mädchen und Frauen jedoch kaum präsent." [MEHR]

Ausbildung für junge Flüchtlinge in Deutschland!
Berlin, 19.06.2015 (bagejsa). Am 20. Juni ist Weltflüchtlingstag. Anlässlich dieses Tages fordert der Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit ausbildungsvorbereitende und ausbildungsunterstützende Maßnahmen auch für junge Flüchtlinge in Deutschland.
"Diese jungen Menschen verbringen entscheidende Jahre ihres Lebens in unserem Land und viele von ihnen werden auch dauerhaft hierbleiben", so Doris Beneke, die Sprecherin des Kooperationsverbundes. "Die Politik ist gefordert, Ausbildungsmöglichkeiten für alle zu schaffen - unabhängig vom aufenthaltsrechtlichen Status." [MEHR] (PDF, 337 KB)

"Bei Fluchtgründen klar differenzieren" / Staatssekretärin Haber spricht auf dem 15. Berliner Symposium zum Flüchtlingsschutz
Berlin, 24.06.2015 (bmi). Staatssekretärin Dr. Emily Haber hat beim 15. Berliner Symposium zum Flüchtlingsschutz der Evangelischen Akademie zu Berlin darauf hingewiesen, dass zwischen unterschiedlichen Fluchtgründen klar differenziert werden müsse: Werde Schutzbedarf mit Recht in Anspruch genommen, müsse dieser rasch gewährt werden. [MEHR]

Beschämend!
Berlin, 18.06.2015 (linke). Zum Flüchtlingsgipfel der Bundesregierung mit den Bundesländern haben Katina Schubert und Ali Al Dailami, Mitglieder des Parteivorstandes der Partei Die Linke, erklärt:
"Mehr als 60 Millionen Menschen sind auf der Flucht. Damit sind so viele Flüchtlinge wie noch nie unterwegs, um Schutz und Aufnahme zu finden.
Die CSU hat wenige Tage vor dem Weltflüchtlingstag am 20. Juni nichts Besseres zu tun, als nach einer Verschärfung des Flüchtlings- und Asylrechts zu rufen und die Visafreiheit in Europa einzuschränken zu wollen. Das ist beschämend und wird den Aufgaben, die vor der deutschen Mehrheitsgesellschaft stehen, nicht gerecht." [MEHR]

Deutschland braucht ein Flüchtlingsaufnahmegesetz
Berlin, 11.06.2015 (links-frak). "Der Handlungsbedarf für den Bund ist groß: Die Kommunen brauchend dringend Entlastung und Unterstützung in Bezug auf die Versorgung, Unterbringung und Integration von Flüchtlingen", hat Ulla Jelpke, innenpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke, zu dem am 11. Juni im Bundeskanzleramt stattgefundenen Treffen zur Asylpolitik erklärt. [MEHR]

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AUS KIRCHE UND GESELLSCHAFT

"In der Nähe bleiben und Brücken schlagen" / 3. Land-Kirchen-Konferenz der EKD tagte im sächsischen Kohren-Sahlis
Hannover, 22.06.2015 (ekd). Mit einem deutlichen Votum für eine kirchliche Präsenz in ländlich-peripheren Regionen ist am 20. Juni im sächsischen Kohren-Sahlis die 3. Land-Kirchen-Konferenz der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) zu Ende gegangen. Zu der Konferenz waren mehr als 60 Delegierte aus 20 EKD-Landeskirchen in der Kleinstadt südlich von Leipzig zusammengekommen, um unter dem Thema "Kirchenbilder – Lebensräume" die zukünftigen Perspektiven von "Kirche in der Fläche" zu diskutieren. [MEHR]

EKD-Ratsvorsitzender sendet Grüße zum Fastenmonat Ramadan / Bedford-Strohm: Gesellschaft lebt vom konstruktiven Austausch
Hannover, 18.06.2015 (ekd). In einem Brief an die muslimischen Mitbürgerinnen und Mitbürger zum Fastenmonat Ramadan und zum abschließenden Fest des Fastenbrechens hat der Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, seine herzlichen Grüße und Segenswünsche übermittelt. [MEHR]

EKD-Ratsvorsitzender zur Öko-Enzyklika: Ein Text zum richtigen Zeitpunkt / Bedford-Strohm begrüßt Klimaschutz-Offensive von Papst Franziskus
Hannover, 18.06.2015 (ekd). Große Zustimmung zu den Kernaussagen der neuen Umwelt-Enzyklika "Laudato Si", zu diesem Fazit kommt der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) Heinrich Bedford-Strohm: "Dieser Text aus Rom kommt zum richtigen Zeitpunkt. 2015 ist mit den wegweisenden internationalen Konferenzen für die Zukunft der Menschheit auf unserem Planeten ein außerordentlich wichtiges Jahr." [MEHR]

"Geht doch!" / Ökumenischer Pilgerweg für Klimagerechtigkeit
Hannover, 10.06.2015 (ekd). Am 13. September beginnt der ökumenische Pilgerweg für Klimagerechtigkeit "Geht doch!" von Flensburg über Trier nach Paris. Ab jetzt ist eine Anmeldung möglich. Ein breites ökumenisches Bündnis aus Landeskirchen, Diözesen, christlichen Entwicklungsdiensten, Missionswerken und Verbänden lädt zu dem Pilgerweg ein. Einer der Schirmherren ist Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD): "Klimaschutz und globale Gerechtigkeit gehören eng zusammen. Unser Glaube gibt uns Kraft, uns für beides einzusetzen – dies wird der Ökumenische Pilgerweg für Klimagerechtigkeit deutlich machen." [MEHR]

"Kirchen als Multiplikatoren des Europagedankens" / Präses Schwaetzer auf dem Treffen europäischer Religionsvertreter in Brüssel
Hannover/Brüssel, 16.06.2015 (ekd). Auf Einladung des Ersten Vizepräsidenten der EU-Kommission, Frans Timmermans kamen am 16. Juni erstmals unter der seit November 2014 neu zusammengesetzten Kommission europäische geistliche Würdenträger und hochrangige Vertreter der Europäischen Union in Brüssel zusammen. Timmermans ist in der Juncker-Kommission für den Dialog mit den Kirchen- und Religionsvertretern zuständig. Dieses Mal stand das Treffen unter der Überschrift: "Zusammenleben und mit Meinungsverschiedenheiten positiv umgehen". Auch die Weiterentwicklung des Dialogs zwischen der EU und den Kirchen und Religionsgemeinschaften kam zur Sprache. [MEHR]

Religionen und Weltanschauungen im Gespräch / Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk initiiert Programm über Dialogperspektiven / Wanka: "Wir brauchen neue Formate des Sprechens über Religion"
Berlin, 18.06.2015 (bmbf). Zunehmende religiöse Pluralisierung stellt Deutschland und Europa vor neue Herausforderungen: Säkularisierung, religiöse Radikalisierung, Antisemitismus, Islamophobie sind nur einige Stichworte, die aktuelle Diskurse zu Religionen und Weltanschauungen prägen. Seit den terroristischen Anschlägen in Paris im Januar 2015 hat die Debatte darüber an Brisanz gewonnen. Mit ihr verbunden ist eine Vielzahl an Fragen, denen sich das vom Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk initiierte Programm "Dialogperspektiven. Religionen und Weltanschauungen im Gespräch" stellen wird. [MEHR]

Spitzengespräch von CDU und EKD
Berlin, 18.06.2015 (cdu). Die Pressestelle der CDU Deutschlands hat mitgeteilt:
"Das Präsidium der CDU Deutschlands ist unter Leitung der Vorsitzenden, Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, mit dem Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) unter Leitung des Ratsvorsitzenden, Landesbischof Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm, zu einem Gespräch im Konrad-Adenauer-Haus zusammengetroffen. Auf der Agenda des rund dreistündigen Meinungsaustausches standen unter anderem der Rückblick auf den gelungenen Deutschen Evangelischen Kirchentag in Stuttgart, das Reformationsjahr 2017, die Flüchtlingspolitik, Sterben in Würde, der Umgang mit Rechtspopulismus und das Verhältnis zum Islam." [MEHR]

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RELIGIONSFREIHEIT

Bericht zu Religions- und Glaubensfreiheit
Berlin, 18.06.2015 (hib/AS). Die Bundesrepublik soll einen Bericht vorlegen, in dem der weltweite Stand der Religions- und Glaubensfreiheit dokumentiert wird. [MEHR]

Eintreten für Religionsfreiheit darf kein Lippenbekenntnis sein / Neue Initiative zur Stärkung des Menschenrechts
Berlin, 18.06.2015 (cducsu). Der Deutsche Bundestag hat am 18. Juni über einen Antrag der Fraktionen von CDU/CSU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen zur Stärkung der Religionsfreiheit beraten. Dazu hat sich der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Volker Kauder in der Tageszeitung "Die Welt" (Ausgabe 18. Juni) in einem Beitrag geäußert:
"Die Religion ist für viele das zentrale Menschenrecht überhaupt. Für einen Menschen, der tief in seinem Glauben verwurzelt ist, ist die Religion, sein Verhältnis zu Gott, tief prägend für seine Persönlichkeit." [MEHR]

Müssen uns Bild von der Religionsfreiheit weltweit machen / Unionsfraktion fordert Bericht zum 30. Juni 2016
Berlin, 17.06.2015 (cducsu). In einem aktuellen Antrag fordert die CDU/CSU-Bundestagsfraktion die Bundesregierung auf, bis zum 30. Juni 2016 einen Bericht zur Religionsfreiheit in den Staaten weltweit vorzulegen. Hierzu hat der stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Beauftragte für Kirchen und Religionsgemeinschaften der CDU/CSU-Fraktion, Franz Josef Jung, erklärt:
"Die Religionsfreiheit ist ein elementares Menschenrecht. In Deutschland garantiert das Grundgesetzt Glaubens- und Gewissensfreiheit." [MEHR]

Bericht der Bundesregierung soll Recht auf Religions- und Glaubensfreiheit stärken
Berlin, 18.06.2015 (spd-frak). Kerstin Griese, Beauftragte für Kirchen- und Religionsgemeinschaften, und Frank Schwabe, menschenrechtspolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, haben erklärt:
"Religions- und Glaubensfreiheit ist ein elementares Menschenrecht, das weltweit massiv verletzt wird. Um einen Überblick über das Problem zu bekommen, fordert der Deutsche Bundestag die Bundesregierung zu einem Bericht über die Lage der Religions- und Glaubensfreiheit auf." [MEHR]

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IN ALLER KÜRZE

50. EAK-Bundestagung: Thomas Rachel abermals zum Bundesvorsitzenden wiedergewählt / Angela Merkel: EAK ist "Denkfabrik" der Union
Berlin, 20.06.2015 (eak). Auf der 50. Bundestagung des Evangelischen Arbeitskreises der CDU/CSU (EAK) ist der Parlamentarische Staatssekretär Thomas Rachel zum siebenten Mal und mit überragender Mehrheit zum Bundesvorsitzenden des EAK wiedergewählt worden. [MEHR]

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VERANSTALTUNGEN

"Bildungschancen eröffnen – benachteiligte Zielgruppen fördern"
Brüssel, 22.06.2015 (ekd). Zu zwei gemeinsamen Impulstagungen im Herbst 2015 laden die Nationalen Agenturen im EU-Programm Erasmus+ ein. Die eintägigen Veranstaltungen richten sich an ein Fachpublikum aus allen Bildungsbereichen, die mehr über die Chancen europäischer Bildungsprogramme für benachteiligte Zielgruppen erfahren wollen. Anmeldungen für die erste Veranstaltung in Leipzig sind bis zum 9. August möglich, für die zweite Veranstaltung in Köln ist Anmeldeschluss am 21. September. [MEHR]

Sind wir da schon drin, oder was? Leben in der digitalen Gesellschaft
Hannover, 23.06.2015 (aej). Das Internet - für manche Neuland, für andere selbstverständlicher Teil des Lebens. Gerade für Jugendliche ist der digitale Wandel von großer Bedeutung. Die digitale Gesellschaft wird von Jugendlichen geprägt, aber sie haben kaum Chancen, ihre rechtlichen, infrastrukturellen und politischen Rahmenbedingungen mitzugestalten. Dabei entscheidet sich heute, ob die digitale Gesellschaft eine demokratische und gerechte sein wird. (…)
Auf diese und andere Fragen will der erste Netzpolitische Kongress der aej am 16./17.10.2015 im gegenseitigen Austausch Antworten geben. Er richtet sich an Ehren- und Hauptamtliche, netzpolitisch und jugendpolitisch Aktive und Interessierte. [MEHR]

4. aej/ESG-Forum Wissenschaft und Praxis im November
Hannover, 22.06.2015 (aej). Am 24. und 25. November 2015 veranstalten die Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland e. V. (aej) und der Verband der Evangelischen Studierendengemeinden in Deutschland (ESG) in Hannover das 4. aej/ESG-Forum Wissenschaft und Praxis. Im Zentrum wird die "V. EKD-Erhebung über Kirchenmitgliedschaft" (V. KMU) stehen, deren Langfassung mit ausführlicheren und detaillierteren Analysen im Sommer 2015 erscheinen soll. Angekündigt ist insbesondere eine vertiefte Auswertung der Daten zu Jugendlichen und Jungen Erwachsenen. [MEHR]

IDA-Workshop "Diversität – Ein kritisches Selbstverständnis. Für eine diversitätsbewusste Bildungsarbeit"
Wenn es um die Fragestellung geht "Wer ist die Norm?" findet kaum eine gesellschaftliche Auseinandersetzung statt. Aufgrund von Verschiedenheit werden Menschen in gesellschaftliche Gruppen und Minderheiten eingeteilt und als "Anders" bzw. Problemgruppe konstruiert. Diese Konstruktion setzt Kategorien wie Geschlecht, Herkunft, Kultur, Hautfarbe, Nationalität, Körperlichkeit oder sexuelle Lebensform voraus. (…)
Was bedeutet das für die eigene Praxis? Ist ein Arbeitsteam einer Organisation vielfältig zusammengesetzt, ist das nicht automatisch gleichbedeutend mit Diversität und führt auch nicht gleich zu einer antidiskriminierenden Haltung. (…)
Der Workshop vom 25. bis 27.9.2015 in Hannover richtet sich an Ehrenamtliche und Hauptamtliche, die in den Bereichen der diversitätsbewussten und rassismuskritischen Bildungsarbeit tätig sind. [MEHR]

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FÖRDERPROGRAMME / PROJEKTE / AKTIONEN

Förderprogramm "MEET UP! Deutsch-ukrainische Jugendbegegnungen"
Hannover, 23.06.2015 (aej). Die Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" (EVZ) fördert 2015 mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes und der Robert Bosch Stiftung deutsch-ukrainische Jugendbegegnungen. (…) Die Projekte müssen bis zum 31. Dezember 2015 abgeschlossen sein. Anträge auf Förderung sind spätestens bis zum 31. Juli 2015 bei der Stiftung EVZ einzureichen. [MEHR]

Ausschreibung für integrative Musikprojekte
Hannover, 23.06.2015 (aej). Mit der Ideeninitiative "Kulturelle Vielfalt mit Musik" möchte die Liz Mohn Kultur- und Musikstiftung das Miteinander von Kindern und Jugendlichen mit unterschiedlichem kulturellem Hintergrund fördern. Deutschlandweit sind wieder gemeinnützige Institutionen, Vereine, Verbände, Stiftungen sowie individuelle Initiativen eingeladen, musisch orientierte Projekte für ein erfolgreiches Miteinander von Kindern und Jugendlichen zu entwickeln. (…) Maximal 15 Projekte werden im Rahmen der Ideeninitiative 2015 gefördert, jeweils mit einmalig bis zu 5.000 Euro, jedoch nicht mit mehr als 80 Prozent des Gesamtprojektbudgets. Einsendeschluss ist der 15. September 2015. [MEHR]

Förderung von Geocaching-Projekten in den Herbstferien
Hannover, 23.06.2015 (aej). Im Rahmen des Programms "Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung" fördert der Bundesverband der Schulfördervereine e. V. lokale Geocaching-Projekte mit ca. 5.400 Euro. Im Mittelpunkt der Projekte steht das Vermitteln kultureller Bildung an bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 18 Jahren mithilfe der Methode des Geocachings. Die Projekte können von lokalen Bündnissen für Bildung mit mindestens drei Bündnispartnern beantragt werden.
Bis zum 30. Juni 2015 können beim Bundesverband der Schulfördervereine e. V. Anträge für Projekte mit einem Start frühestens ab 1. Oktober 2015 eingereicht werden. [MEHR]

Uns geht die Luft nicht aus / Politische Mitmachaktion gegen ausbeuterische Kinderarbeit
Hannover, Düsseldorf, 12.06.2015 (aej). "Uns geht die Luft nicht aus!" – ist der Slogan einer politischen Mitmachaktion für Jugendliche, die Politikerinnen und Politiker dazu auffordert, sich gegen ausbeuterische Kinderarbeit einzusetzen. (…)
Die Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland e. V. (aej), der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), MISEREOR, Brot für die Welt und das Kindermissionswerk "Die Sternsinger" haben eine politische Mitmachaktion für Jugendliche gestartet, um sich gegen ausbeuterische Kinderarbeit stark zu machen. Die Jugendlichen können dabei sein, indem sie sich bis zum Juni 2016 mit einem Aktionsballon fotografieren und die Bilder auf Facebook, Instagram oder Twitter unter #jugendhandeltfair teilen oder an fairtrade(at)bdkj.de mailen. Aus den eingereichten Bildern wird eine Collage erstellt, die an die Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles übergeben werden soll. Ihr Ministerium wird Deutschland 2017 beim nächsten weltweiten Treffen der ILO in Argentinien vertreten. [MEHR]

Vorurteile? Kenn ich nicht! / Jetzt für das Medienprojekt "Vorurteile? Kenn ich nicht!" bewerben. / Medienprojekt zu den "Nürnberger Rassengesetzen" und Vorurteilsstrukturen in der heutigen Zeit
Hannover, 16.06.2015 (aej). Die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) plant in Kooperation mit der Gedenkstätte Haus der Wannsee-Konferenz in diesem Jahr das Medienprojekt "Vorurteile? Kenn ich nicht!" zur Erinnerung an die Nürnberger Rassengesetze, deren Jahrestag sich am 15. September 2015 zum achtzigsten Mal jährt.
Für dieses Medienprojekt sucht bpb Jugendliche, die Interesse daran haben, neue Formate zur Erinnerung an die NS-Gesetze und Aktionen zur Prävention von Vorurteilen und Menschenfeindlichkeit zu entwickeln. (…)
Konkret werden Schülerinnen und Schüler im Alter zwischen 16 und 20 Jahren gesucht, die eine Idee für ein Format haben oder auch einfach Freude an der Arbeit an Plakaten, Flyern, Blogs oder Social- Media-Kampagnen mitbringen und an Geschichte und Politik interessiert sind. Für die Teilnahme sind keine Vorkenntnisse oder spezielle Fertigkeiten notwendig. Die Jugendlichen können sich bis zum 2. Juli bewerben. [MEHR]

VALOR geht an den Start!
Bonn, 17.06.2015 (jugendfuereuropa). VALOR ist die elektronische Plattform der EU-Kommission für die Verbreitung und Nutzung von Projektergebnissen, die über das EU-Programm Erasmus+ gefördert werden. Kontaktpersonen geförderter Projekte werden von der EU-Kommission in den nächsten Tagen per E-Mail über das weitere Vorgehen informiert. [MEHR]

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WETTBEWERBE

Deutscher Kinder- und Jugendhilfepreis 2016
Hannover, 23.06.2015 (aej). Die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe (AGJ) schreibt den Deutschen Kinder- und Jugendhilfepreis 2016 – Hermine-Albers-Preis – in den Kategorien "Praxispreis der Kinder- und Jugendhilfe", "Theorie- und Wissenschaftspreis" sowie "Medienpreis der Kinder- und Jugendhilfe" aus. Der Deutsche Kinder- und Jugendhilfepreis ist insgesamt mit 15.000 Euro dotiert. Pro Kategorie kann ein Preisgeld in Höhe von 4.000 Euro sowie ein Anerkennungsbetrag von 1.000 Euro vergeben werden. Einsendeschluss für alle drei Kategorien ist der 31. August 2015. [MEHR]

Jetzt noch bewerben: junge Medientalente gesucht!
Berlin, 12.06.2015 (bmfsfj). Bis zum 16. August 2015 können sich junge Medienmacherinnen und Medienmacher noch mit ihren multimedialen Projekten für den Deutschen Multimediapreis mb21 bewerben.
"Mir ist wichtig, dass Kinder und Jugendliche selbstbestimmt mit Medien umgehen. Dazu gehört, Medien nicht nur zu konsumieren, sondern auch selbst zu machen. Mit Euren Wettbewerbsbeiträgen könnt Ihr zeigen wie das geht und dafür Preise gewinnen. Die Ideen stecken in Euren Köpfen - Ihr müsst sie nur noch umsetzen", sagte Bundesjugendministerin Manuela Schwesig in ihrem Video-Grußwort an junge Medieninteressierte, die sie auffordern möchte, sich zu bewerben. [MEHR]

Jugendportal "mitmischen.de" des Bundestages verlost Berlin-Reise: Wer löst das Sommerquiz?
Berlin, 11.06.2015 (btg). Das Jugendportal des Deutschen Bundestages "mitmischen.de" startet ein Sommerquiz. Acht Fragen zu aktuellen politischen Themen erwarten Jugendliche und junge Erwachsene auf www.mitmischen.de. Wer die Fragen löst, hat gute Chancen, in die Politik-Metropole Berlin eingeladen zu werden – Hostel und Zugfahrt inklusive. Das Quiz und alle wichtigen Informationen finden sich auf www.mitmischen.de. Die Lösungen verbergen sich in aktuellen Texten auf der Website. Einsendeschluss ist der 30. Juli 2015 – das Los entscheidet. [MEHR]

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MATERIAL

EKD stellt Grundlagentext vor / Christlicher Glaube und religiöse Vielfalt in evangelischer Perspektive
Hannover, 12.06.2015 (ekd). Vielfalt ist Reichtum und Risiko. Eine größer werdende Zahl an Werten, Lebensformen und Glaubenshaltungen stellt auch Fragen an den christlichen Glauben. Die Kammer für Theologie der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) hat im Auftrag des Rates der EKD einen Grundlagentext erarbeitet, der sich diesen Fragen stellt. [MEHR]

Broschüre "Make a difference"
Hannover, 23.06.2015 (aej). Die Ideenbroschüre für Freizeiten und internationale Begegnungen "Gleichgültig ist anderswo" ist soeben unter dem Titel "Make a Difference" in englischer Sprache erschienen. Insbesondere geeignet für internationalen Begegnungen. [MEHR]

Neuerscheinungen der Bundeszentrale für politische Bildung (BpB)
Bonn, 17.06.2015 (bpb). Auf folgende Neuerscheinungen der BpB weisen wir hin:

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LINKS

Praxishilfen zur friedensethischen Bildung
Hannover, 23.06.2015 (aej). Im letzten Jahr nahm die Mitgliederversammlung der aej dankend die umfangreichen "Orientierungen für eine friedensethische Praxis", entgegen, die eine Expert(inn)engruppe zuvor in einem längeren Prozess erarbeitet hatte. Zugleich beschloss die Mitgliederversammlung die Erarbeitung einer pädagogischen Handreichung (Praxishilfen) zur friedensethischen Bildung. Diese Praxishilfen sollen methodische Ideen, Anregungen und Bausteine beinhalten, die es ermöglichen, wesentliche Elemente der "Orientierungen" in die Praxis evangelischer Kinder- und Jugendarbeit zu implementieren.
Die Praxishilfen werden in Form einer Materialbox im Infoportal der Evangelischen Jugend veröffentlicht und kontinuierlich ergänzt und weiterentwickelt.

Neue Online-Angebote der Bundeszentrale für politische Bildung (BpB)
Bonn, 17.06.2015 (bpb). Auf folgende neue Online-Angebote der BpB weisen wir hin:

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