CVJM-JUGENDPOLITIK AKTUELL Nr. 403

29. Juli 2015

Liebe Leserinnen und Leser,

hier ist die neue Ausgabe von CVJM-Jugendpolitik Aktuell.

Der Redaktionsschluss dieser Ausgabe war am 29. Juli um 8 Uhr.

Ich grüße Sie ganz herzlich mit dem Wochenspruch der kommenden Woche: "Wem viel gegeben ist, bei dem wird man viel suchen; und wem viel anvertraut ist, von dem wird man umso mehr fordern." Lukas 12, 48

Ihre
Brigitte Pfennig
Referat Jugendpolitik

JUGENDARBEIT / JUGENDPOLITIK

Neue Fachkräfte für die christliche Kinder- und Jugendarbeit / CVJM-Kolleg und CVJM-Hochschule verabschiedeten insgesamt 80 Absolventinnen und Absolventen
Kassel, 06.07.2015 (cvjm). Am Sonntag, den 5. Juli 2015, wurden 63 Studierende der CVJM-Hochschule und 17 Absolventinnen und Absolventen des CVJM-Kollegs in einem festlichen Gottesdienst in der Stiftskirche Kaufungen in ihren Dienst ausgesandt. Die Aussendung wurde von Ursel Luh-Maier, Direktorin des CVJM-Kollegs, Prof. Dr. Rüdiger Gebhardt, Rektor der CVJM-Hochschule und Karl-Heinz Stengel, Präses des CVJM-Gesamtverbandes, geleitet. [MEHR]

Agrardialog mit Jugendverbänden aus dem ländlichen Raum / Schmidt: "Junge Menschen müssen Verantwortung übernehmen!"
Hannover, 08.07.2015 (aej). Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt hat sich am 7. Juli in Berlin erneut mit Vertretern von Jugendverbänden aus ländlichen Räumen getroffen, um mit ihnen über aktuelle agrarpolitische Themen zu diskutieren. Schmidt sagte zum Auftakt des Gesprächs: "Wir brauchen junge Menschen, die mitreden und Verantwortung übernehmen. Deutschland ist ein Land mit moderner und leistungsfähiger Landwirtschaft. Damit das auch in Zukunft so bleibt, müssen junge Menschen gehört werden." [MEHR]

Handeln für eine jugendgerechte Gesellschaft / Auftakt zur Jugendstrategie des Bundesjugendministeriums 2015 - 2018
Berlin, 09.07.2015 (bmfsfj). "Handeln für eine jugendgerechte Gesellschaft" - unter diesem Motto stellt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend seine Jugendpolitik 2015-2018 neu auf. Im Mittelpunkt stehen junge Menschen zwischen 12 und 27 Jahren. Jugendliche und ihre Vertretungen sollen an allen sie betreffenden Vorhaben beteiligt werden.
"Ich will Jugendliche unterstützen und ermutigen, sich einzumischen und ihre Interessen zu vertreten. Es ist wichtig, sie direkt nach ihrer Meinung und ihren Vorstellungen zu fragen. Man kann nicht einfach über ihre Köpfe hinweg entscheiden. Wir müssen Jugendliche ernst nehmen und ihnen konkrete Angebote machen, die Zukunft unserer Gesellschaft aktiv mitzugestalten", hat Bundesjugendministerin Manuela Schwesig erklärt. [MEHR]

Schwesigs Jugendstrategie bleibt ohne klare Angebote
Berlin, 09.07.2015 (gruene-frak). Zur Vorstellung der "Jugendstrategie 2015-2018" am 9. Juli durch Bundesministerin Manuela Schwesig hat Beate Walter-Rosenheimer, Sprecherin für Jugendpolitik und Ausbildung, erklärt:
"Knapp die Hälfte der Wahlperiode hat die Ministerin bereits ohne nennenswerte Akzente in der Jugendpolitik verstreichen lassen." [MEHR]

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INTERNATIONALE JUGENDPOLITIK / JUGENDARBEIT

Europaweite Umfrage zum Stand der EU-Jugendstrategie
Bonn, 27.07.2015 (jugendfuereuropa). Die Umfrage der EU-Kommission zur Umsetzung der EU-Jugendstrategie wendet sich an Jugendorganisationen und junge Menschen zwischen 15 und 30 Jahren.
Anfang dieses Jahres hat die Europäische Kommission eine Zwischenbewertung der Implementierung der "EU-Jugendstrategie" für den Zeitraum 2010-2014 eingeleitet. Im Rahmen dieser Bewertung führt ICF International derzeit eine Umfrage unter Jugendorganisationen und jungen Menschen in der EU durch, um deren Ansichten zur "EU-Jugendstrategie" zu erfassen. (…) Die Umfrage dauert etwa 20 Minuten, die Antworten werden anonymisiert. Die Kommission bittet um ein Feedback bis zum 16 August. [MEHR]

"Mehr Europa" gewünscht: Zum Verhältnis von nationaler und europäischer Jugendstrategie bis 2018
Bonn, 24.07.2015 (jugendfuereuropa). Die Auftaktveranstaltung zur Jugendstrategie "Handeln für eine jugendgerechte Gesellschaft" des Bundesjugendministeriums offenbarte Entwicklungspotenzial. [MEHR]

SALTO macht Zukunft: Wachstum, Qualifizierung, Profilierung der Jugendarbeit in Europa
Bonn, 10.07.2015 (jugendfuereuropa). Eine virtuelle "Akademie für die Entwicklung von Jugendarbeit in Europa" zur Umsetzung der Ziele der Europäischen Trainingsstrategie, könnte sich Udo Teichmann vorstellen, wenn es um die Weiterentwicklung des Netzwerkes geht. Er ist seit dem Jahr 2000 bei SALTO. Anlässlich des 15-jährigen Jubiläums von SALTO sprach JUGEND für Europa mit ihm über Entwicklungschancen und Visionen. [MEHR]

Youthpass hat die Herangehensweise an nicht formales Lernen von Grund auf verändert
Bonn, 10.07.2015 (jugendfuereuropa). 15 Jahre SALTO sollten nicht gefeiert werden, ohne eines der wichtigsten Instrumente zur Anerkennung nicht formalen Lernens zu würdigen – den Youthpass. Seit seiner Einführung 2007 wurden über 400 000 Youthpässe in mehr als 32 000 Projekten und von gut 15 000 Organisationen ausgestellt. Neben seiner Zertifizierungsfunktion dient er den Beteiligten internationaler Projekte zur Reflexion der eigenen Lernprozesse. [MEHR]

"Es lohnt sich, Interesse für Europa aufzubringen"
Bonn, 09.07.2015 (jugendfuereuropa). Im Interview mit dem Deutschlandfunk spricht Christian May unter anderem darüber, welches Interesse ihm als EuroPeer entgegengebracht wird, wenn er derzeit über Europa redet. [MEHR]

Parlamentarisches Frühstück der Internationalen Jugendarbeit thematisiert Abbau von Mobilitätshindernissen
Regensburg, 28.07.2015 (tandem). Gestrichene Sozialleistungen für Jugendliche mit Behinderung bei längeren Auslandsaufenthalten, kaum zu bewältigende bürokratische Schwierigkeiten in der Visabeantragung – dem internationalen Jugendaustausch stehen trotz insgesamt verbesserter Rahmenbedingungen noch immer viele Hürden im Weg. Die bestehenden Hindernisse und mögliche Lösungen diskutierten die Leitungen der bilateralen Jugendwerke und Koordinierungsstellen, IJAB und Jugend für Europa mit Bundestagsabgeordneten am 21. Mai 2015 in Berlin. [MEHR]

Die Welt deutsch-tschechisch / Abschlusspräsentation des Deutsch-Tschechischen Jugendforums am 26.06.2015 – Vorstellung spannender Projektergebnisse
Regensburg, 28.07.2015 (tandem). Die Mitglieder des Deutsch-Tschechischen Jugendforums (DTJF) luden zum Ende der 18. Amtsperiode zur Abschlusspräsentation nach Regensburg ein. Die insgesamt 30 jungen Ehrenamtlichen aus Deutschland und Tschechien präsentierten den Gästen die Ergebnisse verschiedener Arbeitsgruppen, in denen sie sich dem Oberthema für 2014/2015 "Welche Bildung brauchen wir?" auf unterschiedliche Weise genähert haben. [MEHR]

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BILDUNG / BILDUNGSPOLITIK

Erstmals über 300 000 ausländische Studierende in Deutschland / Bericht über internationale Mobilität von Studierenden und Wissenschaftlern vorgestellt / Wanka: "Beweis für die Anziehungskraft unserer Hochschulen"
Berlin, 22.07.2015 (bmbf). Die Zahl der ausländischen Studierenden in Deutschland hat im Jahr 2014 einen neuen Höchststand erreicht. 301 350 Ausländer waren vergangenes Jahr an deutschen Hochschulen eingeschrieben, im Vergleich zu 2013 ist die Zahl um 19 000 Studierende (sieben Prozent) angewachsen. Das Ziel von Bund und Ländern, bis zum Jahr 2020 350 000 ausländische Studierende an deutschen Hochschulen auszubilden, wird somit aller Voraussicht nach bereits vorzeitig erreicht. Das geht aus dem Bericht "Wissenschaft weltoffen 2015" (PDF, 1,8 MB) hervor, den das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gemeinsam mit dem Deutschen Akademischen Austauschdient (DAAD) und dem Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) am 22. Juli vorgestellt hat. [MEHR]

Deutschland bei internationalen Studierenden und Wissenschaftlern immer beliebter
Berlin, 22.07.2015 (spd-frak). Karamba Diaby, zuständiger Berichterstatter der SPD-Bundestagsfraktion, hat erklärt:
"Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) haben heute die Publikation "Wissenschaft weltoffen 2015" vorgestellt. Sie zeigt, dass Deutschland bei internationalen Studierenden und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern immer beliebter ist. Gerade das Masterstudium in Deutschland gewinnt international an Bedeutung und Attraktivität." [MEHR]

Wissenschaftsstandort muss für alle weltoffen werden
Berlin, 22.07.2015 (gruene-frak). Zur Präsentation der Studie "Wissenschaft weltoffen" hat Kai Gehring, Sprecher für Hochschule, Wissenschaft und Forschung, erklärt:
"Es ist ein Kompliment an unsere Hochschulen, dass sie international so anerkannt sind und Deutschland drittbeliebtestes Gastland für internationale Studierende geworden ist. Einmal mehr zeigt der DAAD, wie stark unser Land intellektuell, gesellschaftlich und wirtschaftlich von internationalen Studierenden profitiert. Diese positiven Effekte gehören weiter ausgebaut, keinesfalls ausgebremst oder begrenzt." [MEHR]

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AUSBILDUNG

Die Berufsausbildung zukunftssicher machen / Neue Förderrunde des Programms JOBSTARTER plus / Wanka: "Wir wollen besonders kleine und mittelgroße Betriebe unterstützen"
Berlin, 08.07.2015 (bmbf). Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert neue Projekte, um das System der dualen Berufsausbildung zu stärken. Ziel der Förderung im Rahmen des Programms JOBSTARTER plus ist es, regionale Ausbildungsstrukturen und den Übergang von der Schule in die Ausbildung zu verbessern.
Bundesbildungsministerin Johanna Wanka sagte "Wir wollen die duale Berufsausbildung zukunftssicher und attraktiver machen. Insbesondere kleine und mittelgroße Unternehmen (KMU) wollen wir unterstützen, damit sie weiterhin einen bedeutsamen Beitrag zur dualen Berufsausbildung leisten können." [MEHR]

Für mehr Mobilität in der beruflichen Bildung
Regensburg, 28.07.2015 (tandem). Mit dem Programm "Mehr Chancen durch grenzüberschreitende Mobilität in der beruflichen Bildung" unterstützt die Robert Bosch Stiftung ausgewählte Initiativen und Projekte, die zur grenzüberschreitenden Mobilität in der beruflichen Bildung in Europa beitragen. Mehr zum Programm finden Sie auf der Website der Robert Bosch Stiftung.

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FAMILIENPOLITIK

Bildungs- und familienpolitischer Irrweg beendet
Berlin, 21.07.2015 (dwekd). Die Diakonie begrüßt das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes zum Betreuungsgeld. Die freiwerdenden Haushaltsmittel sollten für den qualitativen Ausbau der Kindertagesbetreuung genutzt werden.[MEHR]

Betreuungsgeld abschaffen - Qualität von Kitas verbessern
Berlin, 21.07.2015 (eaf). Einstimmig haben die höchsten Richter Deutschlands entschieden: Das Betreuungsgeld ist verfassungswidrig, denn der Bund hat dafür keine Gesetzgebungskompetenz! Die eaf begrüßt das Urteil, denn sie hat in den vergangenen Debatten das Betreuungsgeld immer wieder als Fehlentscheidung kritisiert. [MEHR] (PDF, 45 KB)

Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig zum Urteil des Bundesverfassungsgerichts
Berlin, 21.07.2015 (bmfsfj). Zur Urteilsverkündung des Bundesverfassungsgerichts zum Betreuungsgeld am 21. Juli hat Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig erklärt:
"Ich freue mich, dass wir nun Klarheit haben. Die Entscheidung zeigt: das Betreuungsgeld ist der falsche Weg und hat keine Zukunft." [MEHR]

Union bedauert Verfassungswidrigkeit des Betreuungsgeldes / Fraktion setzt sich weiterhin für Wahlfreiheit ein
Berlin, 21.07.2015 (cducsu). Das Bundesverfassungsgericht hat am 21. Juli das vom Bund finanzierte Betreuungsgeld für verfassungswidrig erklärt. Dazu haben die Stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Nadine Schön, und der familienpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Marcus Weinberg, erklärt:
Nadine Schön: "Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion bedauert die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts. Das Urteil nimmt Familien, die ihre kleinen Kinder nicht in einer staatlich subventionierten Kita betreuen lassen, eine wichtige familienpolitische Unterstützungsleistung. (…)"
Marcus Weinberg: "Die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts hat weitrechende Folgen. Fast 500 000 Familien verlieren damit finanzielle Unterstützung bei der Betreuung ihrer Kleinkinder. (…)" [MEHR]

SPD-Frauen begrüßen das Aus für das Betreuungsgeld
Berlin, 21.07.2015 (spd). Anlässlich der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zum Betreuungsgeld am 21. Juli hat die Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) Elke Ferner erklärt:
"Wir SPD-Frauen begrüßen die heutige Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts, die das Ende des Betreuungsgeldes auf Bundesebene bedeutet." [MEHR]

Eine gute Entscheidung – Betreuungsgeld gekippt
Berlin, 21.07.2015 (spd-frak). Sönke Rix, Sprecher der Arbeitsgruppe Familie, Senioren, Frauen und Jugend der SPD-Bundestagsfraktion, hat erklärt:
"Das Bundesverfassungsgericht hat heute entschieden, dass der Bund kein bundesweites Betreuungsgeld einführen durfte. Die SPD-Bundestagsfraktion begrüßt diesen Schritt. Die freiwerdenden Mittel sollten in die Qualität und den weiteren Ausbau von Kitas investiert werden." [MEHR]

Der Ofen ist aus für die Herdprämie!
Berlin, 21.07.2015 (linke). Das Bundesverfassungsgericht hat am 21. Juli das umstrittene Betreuungsgeld gekippt. Die Zuständigkeit liegt nach Auffassung der Richter bei den Ländern und nicht beim Bund. Damit besteht für die Länder die Möglichkeit, eine entsprechende Leistung einzuführen. Das Betreuungsgeld wurde 2013 auf Initiative der CSU hin eingeführt. Eltern, die ihr Kleinkind nicht in eine Kita oder zu einer Tagesmutter schicken, erhalten monatlich 150 Euro. Bernd Riexinger, Vorsitzender der Partei Die Linke, hat dazu erklärt:
"Wir begrüßen, dass die Karlsruher Richter dem Betreuungsgeld eine Absage erteilt haben. Das Betreuungsgeld fördert auf Kosten der Steuerzahler veraltete Rollenmodelle und verwehrt Kindern den Zugang zu frühkindlicher Bildung." [MEHR]

Herdprämie endlich vom Tisch
Berlin, 21.07.2015 (linksfrak). "Ich freue mich sehr, dass das Thema Betreuungsgeld nun endlich vom Tisch ist. Wieder einmal musste erst das Bundesverfassungsgericht bemüht werden, damit endgültig geklärt werden konnte, was die Mehrheit im Bundestag schon wusste: Die Herdprämie passt nicht zum Grundgesetz. Aber statt rechtzeitig einzulenken, hat die Bundesregierung zwei Jahre lang sinnlos Steuergelder verprasst, die an anderer Stelle dringend fehlen", so Cornelia Möhring, frauenpolitische Sprecherin und stellvertretende Vorsitzende der Fraktion Die Linke, mit Blick auf das ablehnende Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Betreuungsgeld. [MEHR]

Betreuungsgeld in Kitas investieren
Berlin, 21.07.2015 (gruene-frak). Anlässlich der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zum Betreuungsgeld am 21. Juli haben Katja Dörner, Stellvertretende Fraktionsvorsitzende, und Franziska Brantner, Sprecherin für Kinder- und Familienpolitik, erklärt:
"Wir begrüßen das heutige Urteil ausdrücklich. Das Bundesverfassungsgericht hat ein ebenso familien- wie gesellschaftspolitisch wichtiges Urteil gefällt. Das Nein aus Karlsruhe zum Betreuungsgeld ist ein klares Signal gegen eine rückständige Politik, die die CSU seit Jahren verschiedenen Koalitionen aufzwingt." [MEHR]

Neues Curriculum zur Grundqualifizierung von Kindertagespflegepersonen vorgestellt
Berlin, 24.07.2015 (bmfsfj). Ein Handbuch zur Qualifizierung von Kindertagespflegepersonen hat das Deutsche Jugendinstitut im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend am 24. Juli veröffentlicht. Die Qualifizierung von Tagespflegepersonen ist ein entscheidender Schlüssel für die Weiterentwicklung der Betreuungsqualität. [MEHR]

Kinderbetreuung für Eltern immer wichtiger
Berlin, 14.07.2015 (bmfsfj). Am 1. März 2015 wurden 694 538 Kinder unter drei Jahren betreut. Das hat das Statistische Bundesamt am 14. Juli bekanntgegeben. Damit stieg die Zahl der betreuten Kinder um weitere 31 800 im Vergleich zum Vorjahr - der Ausbau schreitet demnach voran, ist aber noch nicht abgeschlossen.
"Eltern wünschen sich die bestmögliche Betreuung und Bildung für ihre Kinder", sagte Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig. [MEHR]

Kindertagesbetreuung gewinnt weiter an Bedeutung
Berlin, 14.07.2015 (spd-frak). Sönke Rix, Sprecher der Arbeitsgruppe Familie, Senioren, Frauen und Jugend der SPD-Bundestagsfraktion, hat erklärt:
"Laut Mitteilung des Statistischen Bundesamtes gehen erneut rund 31 000 Kinder unter drei Jahren zum Stichtag 1. März 2015 mehr in eine Kindertageseinrichtung oder in eine öffentlich geförderte Kindertagespflege als im Vorjahr." [MEHR]

Kitaqualitätsgesetz für gute Betreuung nötig
Berlin, 14.07.2015 (linksfrak). "Die heute veröffentlichten Zahlen zur Betreuung von Kindern unter drei Jahren sind kein Grund zur Freude. Sie verdeutlichen einen Rückgang des Kita-Ausbaus einhergehend mit dem Rückgang der Investitionszuschüsse seitens des Bundes", hat Norbert Müller, kinder- und jugendpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke, mit Blick auf die am 14. Juli vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Daten zur Kinderbetreuung gesagt. [MEHR]

Länder stimmen Erhöhung des Kindergeldes zu
Berlin, 10.07.2015 (br). Der Bundesrat hat am 10. Juli 2015 der Erhöhung des Kindergeldes und dem Abbau der kalten Progression zugestimmt. Das Gesetz (PDF, 83 KB) wird nun dem Bundespräsidenten zur Unterschrift vorgelegt und kann wie vorgesehen in Kraft treten. (…)
Das Gesetz entlastet Steuerzahler und Familien, die mit mehr Geld in diesem und im nächsten Jahr rechnen können. Es erhöht den Grundfreibetrag, den Kinderfreibetrag, das Kindergeld, den Kinderzuschlag und den Entlastungsbetrag für Alleinerziehende. [MEHR]

Bundesrat billigt Gesetz zu Verbesserungen von Familienleistungen
Berlin, 10.07.2015 (bmfsfj). Ein guter Tag für Familien: Der Bundesrat hat am 10. Juli dem Gesetzentwurf zur Verbesserung von Familienleistungen zugestimmt. Unter anderem werden nun das Kindergeld, der Kinderzuschlag und der steuerliche Entlastungsbetrag für Alleinerziehende angehoben. [MEHR]

Mehrgenerationenhäuser fördern Freiwilliges Engagement
Berlin, 23.07.2015 (bmfsfj). Mehrgenerationenhäuser fördern gezielt das generationenübergreifende Miteinander und Engagement: Jung und Alt können sich hier begegnen, voneinander lernen, aktiv sein und sich für die Gemeinschaft vor Ort stark machen. Mit dem Aktionsprogramm Mehrgenerationenhäuser II unterstützt das Bundesfamilienministerium rund 450 Standorte in ganz Deutschland. [MEHR]

Eltern wollen mehr Partnerschaft / Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig stellt gemeinsam mit Prof. Renate Köcher Allensbach-Studie zu Aufgabenteilung in Familie und Beruf vor
Berlin, 07.07.2015 (bmfsfj). Die partnerschaftliche Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist ein neues und zentrales Anliegen von Eltern in Deutschland. Sie erwarten von Politik und Wirtschaft angemessene Rahmenbedingungen, um diese zu realisieren. Dies ist eines der Ergebnisse aus der Studie "Weichenstellungen für die Aufgabenteilung in Familie und Beruf" (PDF, 739 KB), die Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig gemeinsam mit Prof. Renate Köcher vom Institut für Demoskopie Allensbach am 7. Juli in Berlin vorgestellt hat. [MEHR]

Caren Marks eröffnet Regionalveranstaltung der Lokalen Bündnisse für Familie
Berlin, 07.07.2015 (bmfsfj). Auf der ersten Regionalveranstaltung 2015 der Bundesinitiative "Lokale Bündnisse für Familie" sind am 7. Juli Bündnisakteurinnen und Bündnisakteure aus Hessen, Thüringen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland in Frankfurt am Main zusammengekommen. Caren Marks, Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesfamilienministerin eröffnete die Veranstaltung.
Caren Marks betonte in ihrer Rede die Rolle der Lokalen Bündnisse für Familie als verlässliche Ansprechpartner vor Ort: "Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist und bleibt eine der Schlüsselfragen unserer Gesellschaft. Und dafür brauchen wir die Lokalen Bündnisse für Familie – als eine tragende Säule der Familienpolitik vor Ort." [MEHR]

Gemeinsame Stellungnahme der eaf und des DW zum Referentenentwurf eines Gesetzes zur Änderung des Unterhaltsrechts und des Unterhaltsverfahrensrechts
Berlin, 10.07.2015 (eaf). der Referentenentwurf eines Gesetzes zur Änderung des Unterhaltsrechts und des Unterhaltsverfahrensrechts will die bisherige Anbindung des Mindestunterhalts (seit 2008) an den steuerrechtlichen Kinderfreibetrag lösen. Stattdessen soll der Mindestunterhalt unmittelbar (und nicht über den Umweg über die steuerrechtlichen Kinderfreibeträge wie bislang) an das sächliche Existenzminimum von Kindern gebunden und durch eine Rechtsverordnung formalisiert werden. [MEHR] (PDF, 371 KB)

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EHRENAMT / FREIWILLIGENDIENSTE

Nachwuchs gesucht? Auf der Zukunftsbörse werden Sie fündig!
Bonn, 27.07.2015 (jugendfuereuropa). Sie suchen nach engagierten jungen Menschen, die sich für die Ziele Ihrer Organisation begeistern können und für die bürgerschaftliches Engagement kein Fremdwort ist?
Beteiligen Sie sich mit Ihrer Einrichtung an der Zukunftsbörse beim diesjährigen comeback 2015 – dem Rückkehr-Event im Europäischen Freiwilligendienst vom 2.- 4. Oktober 2015 in Berlin! (…)
Sollten Sie sich auf der Zukunftsbörse bei comeback 2015 vorstellen wollen, schicken Sie bitte eine kurze Beschreibung Ihrer Organisation (Themen, Aktivitäten, Ansprechpartner) bis spätestens 15. August 2015 an Julia Papushado papushado(at)jfemail.de. [MEHR]

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KINDERSCHUTZ

Fonds für ehemalige Heimkinder wird aufgestockt / Bundeskabinett bewilligt zusätzliche Mittel für den Fonds "Heimerziehung West"
Berlin, 08.07.2015 (bmfsfj). Das Bundeskabinett hat am 8. Juli beschlossen, die Mittel für den Fonds "Heimerziehung West" aufzustocken. Damit ist die Finanzierung der Hilfen für Betroffene gesichert, die zwischen 1949 und 1975 als Kinder und Jugendliche in westdeutschen Heimen Leid und Unrecht erfahren haben. [MEHR]

Heimkinderfonds West wird mehr als verdoppelt / Beitrag zur Aufarbeitung eines dunklen Kapitels unserer Geschichte
Berlin, 08.07.2015 (cducsu). Am 8. Juli hat das Bundeskabinett der Aufstockung des Fonds "Heimerziehung in der Bundesrepublik Deutschland in den Jahren 1949 bis 1975" zugestimmt. Dazu haben der familienpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Marcus Weinberg, und der zuständige Berichterstatter Martin Patzelt erklärt:
"Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion begrüßt die heutige Entscheidung des Bundeskabinetts, nun auch den Fonds für die ehemaligen Kinder in westdeutschen Heimen bedarfsgerecht aufzustocken." [MEHR]

Leistungen für Opfer der Heimerziehung in Westdeutschland gesichert
Berlin, 08.07.2015 (spd-frak). Sönke Rix, familienpolitischer Sprecher, und Susann Rüthrich, zuständige Berichterstatterin der SPD-Bundestagsfraktion, haben erklärt:
"Das Bundeskabinett hat heute der bedarfsgerechten Aufstockung des Fonds "Heimerziehung in der Bundesrepublik Deutschland in den Jahren 1949 bis 1975" zugestimmt. Nachdem der Heimkinderfonds-Ost bereits vor einigen Monaten aufgestockt wurde, folgt nun eine Aufstockung für Betroffene aus westdeutschen Heimen." [MEHR]

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JUGEND UND GESUNDHEIT

Kita: Warum gesundes und nachhaltiges Essen wichtig ist
Berlin, 14.07.2015 (dwekd). Knapp zwei Millionen Kinder in Deutschland essen in der Kita. Nur selten wird die warme Mittagsmahlzeit vor Ort zubereitet. Doch die Kita prägt das Leben von Kindern, vermittelt Werte und ist Ort des Lernens. [MEHR]

EuGH-Urteil: Spielzeug muss sicher sein und frei von Gift
Berlin, 09.07.2015 (gruene-frak). Zum Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) vom 9. Juli, nach dem Deutschland im Streit mit der EU-Kommission um die Schwermetall-Grenzwerte in Spielzeug unterliegt, haben Nicole Maisch, Sprecherin für Verbraucherpolitik, und Franziska Brantner, Sprecherin für Kinder- und Familienpolitik, erklärt:
"Das Urteil ist ein Weckruf für die Bundesregierung: Giftige Schwermetalle wie Quecksilber und Arsen haben in Kinderspielzeug nichts zu suchen." [MEHR]

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JUGEND UND MEDIEN

Wie viel Journalismus brauchen Jugendliche?
Berlin, 17.07.2015 (jp). Durch das Interview mit Kanzlerin Merkel erntet Youtuber LeFloid viel Kritik und Häme, aber auch eine große Reichweite. ARD und ZDF müssen sich für den geplanten Jugendkanal nun fragen, wie Journalismus in Zeiten von Youtube und Twitter funktionieren kann. [MEHR] (PDF, 42 KB)

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DROGEN/POLITIK

Konsumräume bieten Sicherheit und Schutz
Berlin, 20.07.2015 (gruene-frak). Anlässlich des Nationalen Gedenktags für verstorbene Drogenabhängige am 21. Juli 2015 hat Dr. Harald Terpe, Sprecher für Drogen- und Suchtpolitik, erklärt:
"Wir fordern die Bundesregierung auf, die Probleme von Drogenkonsumenten endlich ernst zu nehmen und Maßnahmen zur Schadensminderung auszubauen. Jährlich sterben über 1 000 Menschen in Deutschland an den Folgen riskanten Drogenkonsums. Die Bundesregierung klammert sich aber weiter an die unrealistische Vorstellung einer drogenfreien Welt. Der wirklich wichtigen Frage, wie die Folgen riskanten Konsums verringert werden können, stellt sie sich aus rein ideologischen Gründen nicht." [MEHR]

Tandem führt Koordinierung und Förderung deutsch-tschechischer Zusammenarbeit in der Drogenprävention fort
Regensburg, 28.07.2015 (tandem). Seit 2012 setzt sich Tandem für die grenzüberschreitende Drogenprävention ein. Von 2013 bis 2015 fanden drei von Tandem organisierte Fachdialoge und mehrere Arbeitstreffen statt, auf denen gemeinsam mit Vertreter/-innen von Jugendarbeit, Suchtarbeit, Schulsozialarbeit, Streetwork und Polizei aus Deutschland und Tschechien die deutsch-tschechische Kooperation auf dem Feld der Drogenprävention voran gebracht werden konnte. Diese Arbeit wird auch im Jahr 2015 fortgesetzt. [MEHR]

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(KAMPF GEGEN) EXTREMISMUS

Elke Ferner eröffnet Jugendkongress zum Thema Antiziganismus
Berlin, 24.07.2015 (bmfsfj). Die Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesfamilienministerin, Elke Ferner, hat am 24. Juli den Jugendkongress "Lass uns reden…über Antiziganismus" eröffnet, der vom Netzwerk für Demokratie und Courage (NDC) Saar veranstaltet wurde. [MEHR]

Gemeinsam gegen islamistischen Extremismus und gewaltbereiten Salafismus / Bundesinnenminister erörtert aktuelle Herausforderungen bei Prävention und Deradikalisierung mit zivilgesellschaftlichen Partnern
Berlin, 30.06.2015 (bmi). Um sich ein Bild von der Arbeit und den täglichen Herausforderungen vor Ort zu machen, hat sich Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière am 30. Juni mit den zivilgesellschaftlichen Beratern des Netzwerks der "Beratungsstelle Radikalisierung" getroffen. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die Erfahrungen der Träger in der Arbeit mit betroffenen Angehörigen sowie Möglichkeiten zur Verbesserung des Angebots. [MEHR]

Anschläge auf Flüchtlingsunterkünfte sind eine Schande / Täter zur Verantwortung ziehen
Berlin, 20.07.2015 (cducsu). In den vergangenen Monaten wurden wiederholt Flüchtlingsunterkünfte in Brand gesetzt. Dazu hat die Vorsitzende der Arbeitsgruppe Menschenrechte und humanitäre Hilfe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Erika Steinbach, erklärt:
"Gewalt und Hass gegen Flüchtlinge und Asylbewerber sind unmenschlich und mit unseren demokratisch-freiheitlichen Grundwerten unvereinbar." [MEHR]

Diffamierungskampagnen befeuern Angriffe auf Flüchtlingsheime
Berlin, 24.07.2015 (linksfrak). "Wie viele Flüchtlingsheime müssen noch brennen, bis die verantwortlichen Politiker und konservative Medien endlich mit ihrer Hetze gegen angebliche 'Asylbetrüger' aufhören", hat die innenpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke, Ulla Jelpke, angesichts aktueller Zahlen des Bundesinnenministeriums, denen zufolge im ersten Halbjahr 2015 173 rechtsextreme Angriffe auf Flüchtlingsunterkünfte gezählt wurden, gefragt. [MEHR]

Wir haben ein gesamtdeutsches Problem: Rassismus
Berlin, 20.07.2015 (linke). Anlässlich der geplanten Gida-Demonstration am 20. Juli in Döbeln/Sachsen hat das Mitglied im Parteivorstand der Partei Die Linke, Marika Tändler-Walenta, als Anmelderin der Gegenveranstaltung für die Initiative "Willkommen in Döbeln" erklärt:
"Rassismus ist kein sächsisches, hessisches oder bayerisches Problem, sondern ein gesamtdeutsches." [MEHR]

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INTEGRATION

Thema kompakt: Einbürgerung
28.07.2015 (dwekd). Einbürgerung bedeutet, die Staatsangehörigkeit eines Landes zu erwerben. Wer sich in Deutschland einbürgern lassen kann, wie es funktioniert und warum Einbürgerung wichtig ist, erläutert diese Übersicht. [MEHR]

Grüne: Einbürgerung erleichtern
Berlin, 28.07.2015 (hib/STO). Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hat einen Gesetzentwurf "zur Erleichterung der Einbürgerung und zur Ermöglichung der mehrfachen Staatsangehörigkeit" (18/5631, PDF, 489 KB) vorgelegt. [MEHR]

Deutschland braucht ein modernes Einwanderungsrecht
Berlin, 18.07.2015 (gruene-frak). Zum grünen Gesetzentwurf zur Erleichterung der Einbürgerung und zur Ermöglichung der mehrfachen Staatsangehörigkeit hat Volker Beck, Sprecher für Innenpolitik, erklärt:
"In Sachen Integrationspolitik ist Deutschland ein Entwicklungsland. Es muss Schluss sein mit der Verteufelung der Mehrstaatigkeit. Wir brauchen ein modernes Einbürgerungsrecht." [MEHR]

Länder billigen neues Bleiberecht, fordern aber weitere Verbesserungen
Berlin, 10.07.2015 (br). Der Bundesrat hat am 10. Juli 2015 das Gesetz (PDF, 77 KB) zur Neubestimmung des Bleiberechts und der Aufenthaltsbeendigung gebilligt. In einer begleitenden Entschließung kritisiert er jedoch, dass der Bundestag einigen Forderungen des Bundesrates aus seiner Stellungnahme vom Februar nicht nachgekommen ist. So fehle im Gesetz ein Aufenthaltsrecht für jugendliche oder heranwachsende Geduldete, die in Deutschland eine Ausbildungsstelle gefunden haben. [MEHR]

Nachhaltig integrierte Geduldete erhalten Bleiberecht / Bundestag beschließt Gesetz zur Neubestimmung des Bleiberechts und der Aufenthaltsbeendigung
Berlin, 03.07.2015 (bmi). Der Bundestag hat am 2. Juli in zweiter und dritter Lesung den vom Bundesministerium des Innern vorgelegten Gesetzentwurf zur Neubestimmung des Bleiberechts und der Aufenthaltsbeendigung beschlossen.
Erstmalig ist es nun in Deutschland möglich, unabhängig vom Alter oder von einem Stichtag nachhaltige Integrationsleistungen von geduldeten Ausländern mit einem Bleiberecht zu honorieren. Auch die Bleibeperspektiven in Deutschland für junge und heranwachsende Ausländer werden deutlich verbessert. [MEHR]

Bleiberechtsregelung mit inakzeptablen Verschärfungen erkauft
Berlin, 10.07.2015 (gruene-frak). Zur Beratung des Gesetzentwurfs zu Bleiberecht und Aufenthaltsbeendigung am 10. Juli im Bundesrat hat Luise Amtsberg, Sprecherin für Flüchtlingspolitik, erklärt:
"Die längst überfällige Bleiberechtsregelung wird mit inakzeptablen Verschärfungen auf Kosten der Flüchtlingsrechte erkauft." [MEHR]

Junge Muslime als Partner: Auftaktveranstaltung am 3. Juli 2015 in Kassel
Hannover, 10.07.2015 (aej). Am 3. Juli 2015 fand in Kassel-Wilhelmshöhe die offizielle Auftaktveranstaltung des neuen Kooperationsprojekts "Junge Muslime als Partner – FÜR Dialog und Kooperation! GEGEN Diskriminierung!" statt.
Im Rahmen des fünfjährigen Projekts im Bundesprogramm "Demokratie leben!" des BMFSFJ will die aej die muslimischen Verbände "Bund der muslimischen Jugend", "Muslimische Jugend in Deutschland" und den "Verband der islamischen Kulturzentren e. V." dabei unterstützen, sich weiter zu etablieren und Zugang zu jugendverbandlichen Strukturen zu erlangen. [MEHR]

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FLÜCHTLINGSPOLITIK

Flüchtlinge: "Ich bin ja nicht dumm"
Berlin, 28.07.2015 (dwekd). Viele Flüchtlinge und Migranten haben qualifizierte Berufsabschlüsse. Doch der Weg zu deren Anerkennung ist ein bürokratischer Hürdenlauf und allein kaum zu meistern. [MEHR]

Sicherer Aufenthalt für die Ausbildung jugendlicher Flüchtlinge
Berlin, 20.07.2015 (gruene-frak). Zur Ankündigung von Handwerkspräsident Hans Peter Wollseifer, mehr jugendliche Flüchtlinge auszubilden, hat Kerstin Andreae, Stellvertretende Fraktionsvorsitzende, erklärt:
"Wir begrüßen die Ankündigung des Handwerkspräsidenten, mehr jugendliche Flüchtlinge auszubilden, und unterstützen seine Forderung nach mehr Rechtssicherheit für den Aufenthalt der Auszubildenden. Für die Dauer ihrer Ausbildung und zwei weiterer Jahre müssen junge Asylsuchende und Geduldete eine gesicherte Aufenthaltserlaubnis bekommen." [MEHR]

Bundesregierung muss Hürden beim Arbeitsmarktzugang für Flüchtlinge beseitigen
Berlin, 20.07.2015 (gruene-frak). Zur Diskussion um den Arbeitsmarktzugang von Flüchtlingen hat Brigitte Pothmer, Sprecherin für Arbeitsmarktpolitik, erklärt:
"Die Bundesregierung muss den theoretisch erleichterten Arbeitsmarktzugang für Flüchtlinge endlich auch faktisch unterfüttern. Dabei hakt es nach wie vor an allen Ecken und Enden, wie die Forderungen der Bundesagentur für Arbeit und der Wirtschaft bestätigen." [MEHR]

Flüchtlinge: Ein Geben und Nehmen
Berlin, 28.07.2015 (dwekd). Die einen wünschen sich eine sinnvolle Zukunftsperspektive, den anderen fehlen die Fachkräfte. "SoJuBi" verbindet beide Seiten und sorgt für neue Sichtweisen – über Sozialpraktika für junge Flüchtlinge. [MEHR]

Gesetz zur Verbesserung der Unterbringung, Versorgung und Betreuung ausländischer Kinder und Jugendlicher / Manuela Schwesig: "Junge Flüchtlinge brauchen unseren Schutz und unsere Hilfe. Wir sichern ihnen bundesweit ein gutes Aufwachsen."
Berlin, 15.07.2015 (bmfsfj). Das Bundeskabinett hat am 15. Juli den von Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig vorgelegten Gesetzentwurf zur Verbesserung der Unterbringung, Versorgung und Betreuung ausländischer Kinder und Jugendlicher beschlossen. Ziel des Gesetzes ist die Verbesserung der Situation von jungen Flüchtlingen bundesweit, die Stärkung ihrer Rechte sowie die Sicherstellung ihrer - dem Kindeswohl entsprechenden, bedarfsgerechten  - Unterbringung, Versorgung und Betreuung. [MEHR]

Jungen Flüchtlingen Perspektiven geben / Unterbringung, Versorgung und Betreuung wird verbessert
Berlin, 15.07.2015 (cducsu). Das Bundeskabinett hat am 15. Juli den Entwurf eines Gesetzes zur Verbesserung der Unterbringung, Versorgung und Betreuung ausländischer Kinder und Jugendlicher beschlossen. Dazu haben die stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Nadine Schön, und der familienpolitische Sprecher Marcus Weinberg erklärt: Nadine Schön: "Mit dem Gesetz senden wir ein deutliches Signal: Kinder und Jugendliche, die ohne ihre Eltern vor Krieg und Vertreibung aus ihren Heimatländern fliehen mussten, sind in Deutschland willkommen. (…)"
Marcus Weinberg: "Der CDU/CSU-Bundestagsfraktion ist es wichtig, dass Kinder und Jugendliche nach meist schrecklichen Erlebnissen auf der Flucht die richtige Unterstützung in Deutschland erhalten. (…)" [MEHR]

Unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen gutes Aufwachsen ermöglichen
Berlin, 15.07.2015 (spd-frak). Sönke Rix, Sprecher der Arbeitsgruppe Familie, Senioren, Frauen und Jugend der SPD-Bundestagsfraktion, hat erklärt:
"Das Bundeskabinett hat heute den Entwurf eines Gesetzes zur Verbesserung der Unterbringung, Versorgung und Betreuung ausländischer Kinder und Jugendlicher beschlossen. Damit soll unbegleiteten ausländischen Kindern und Jugendlichen bundesweit ein gutes Aufwachsen gesichert werden." [MEHR]

Diskriminierung à la SPD: Gute und schlechte Flüchtlingskinder
Berlin, 19.07.2015 (linksfrak). "Wenn Flüchtlingskinder in gute und schlechte sortiert werden, läuft etwas grundfalsch in Deutschland. Oppermanns Vorschlag offenbart, dass die Verwertungslogik bei der SPD, im Gegensatz zur Solidarität, der neue Wert ist. Mir ist es egal, wie gut ein Kind Deutsch spricht, wenn es Schutz und Hilfe braucht", hat Jan Korte, stellvertretender Vorsitzender der Fraktion Die Linke, erklärt. [MEHR]

Kindeswohl bei unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen in den Mittelpunkt stellen
Berlin, 15.07.2015 (linksfrak). "Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, die nach einer oftmals langen und dramatischen Flucht die Bundesrepublik erreicht haben, brauchen besonderen Schutz. Absolute Priorität bei Unterbringung, Versorgung und Betreuung dieser besonders verletzlichen Flüchtlingsgruppe muss stets das Kindeswohl haben. Leider erfüllt der Gesetzentwurf der Bundesregierung nicht den selbstgesetzten Anspruch, hier die UN-Kinderrechtskonvention zur Grundlage staatlichen Handelns zu machen", hat die innenpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke, Ulla Jelpke, zu dem am 15. Juli vom Bundeskabinett auf den Weg gebrachten Gesetzentwurf erklärt. [MEHR]

Schwesig missachtet Bedürfnisse junger Flüchtlinge
Berlin, 15.07.2015 (gruene-frak). Zum Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Verteilung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen haben Beate Walter-Rosenheimer, Sprecherin für Jugendpolitik, und Luise Amtsberg, Sprecherin für Flüchtlingspolitik, erklärt:
"Familienministerin Schwesig missachtet das Kindeswohl. Nach den Plänen der Bundesregierung soll nur vierzehn Tage nach der Ankunft feststehen, wohin der junge Mensch verschoben wird. Das ist illusorisch. Eine Klärung des individuellen Bedarfs an medizinischer und psychologischer Betreuung ist da nicht möglich." [MEHR]

Bei minderjährigen Flüchtlingen ist die Koalition ahnungslos
Berlin, 24.07.2015 (gruene-frak). Zur Antwort der Bundesregierung auf unsere Große Anfrage zur Situation von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen haben Beate Walter-Rosenheimer, Sprecherin für Jugendpolitik, und Luise Amtsberg, Sprecherin für Flüchtlingspolitik, erklärt:
"Die Antworten der Bundesregierung offenbaren ein erschreckendes Maß an Ahnungs- und Konzeptlosigkeit. Die Bundesregierung hat ihre Aufgaben im Umgang mit dieser besonders schutzbedürftigen Flüchtlingsgruppe schlichtweg verschlafen. Es ist peinlich, dass sie es versäumt hat, die Flüchtlingsaufnahmerichtlinie der EU fristgerecht umzusetzen, die die Bedingungen gerade für unbegleitete Flüchtlingskinder in Deutschland grundlegend verbessern soll." [MEHR]

Flüchtlingspolitik: Bund muss endlich handeln, statt nur zu verhandeln
Berlin, 27.07.2015 (linksfrak). "Der Bund muss Länder und Kommunen bei der Aufnahme und Versorgung von Flüchtlingen unterstützen – und zwar sofort und in viel höherem Maße als geplant. Die bisher zugesagten Mittel bleiben weit hinter dem realen Bedarf zurück. Statt noch bis zum Herbst zu warten, muss die Frage der Soforthilfen ebenso wie die einer langfristigen Kostenübernahme durch den Bund jetzt geklärt werden", hat die innenpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke, Ulla Jelpke, entsprechende Forderungen der Bundesländer kommentiert. [MEHR]

Flüchtlinge brauchen menschenwürdige Unterbringung
Berlin, 16.07.2015 (linksfrak). "Dass die Unterbringungsmöglichkeiten in vielen Bundesländern aufgrund steigender Flüchtlingszahlen nicht ausreichen würden, war schon seit längerem absehbar. Man hätte viel früher auf diesen Missstand reagieren können und müssen", hat sich Ulla Jelpke, innenpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke, zu Medienberichten über überfüllte Erstaufnahmelager und Flüchtlingsunterkünfte in Deutschland geäußert. [MEHR]

Fluchtursachen verringern statt Flüchtlinge bekämpfen
Berlin, 23.07.2015 (gruene-frak). Zu dem ARD Monitor-Bericht, demzufolge die EU plant, zur Bekämpfung von Fluchtursachen stärker mit Diktatoren zusammenzuarbeiten, haben Claudia Roth und Omid Nouripour, Sprecher für Außenpolitik, erklärt:
"Die Stärkung von Unrechtsregimen ist kein Beitrag zur Lösung von Fluchtursachen, sondern verschärft sie weiter. Menschen begeben sich nur dann auf die Flucht, wenn ihre Lebenssituation unerträglich wird. Politische Repression, Korruption und die daraus entstehende politische und wirtschaftliche Ungerechtigkeit tragen erheblich dazu bei." [MEHR]

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AUS KIRCHE UND GESELLSCHAFT

Grußbotschaft des Bundespräsidenten zum Fest des Fastenbrechens 2015
Berlin, 17.07.2015 (bp). Bundespräsident Joachim Gauck hat zum Fest des Fastenbrechens eine Grußbotschaft an die Muslime in Deutschland gesandt:
"Zum diesjährigen Fest des Fastenbrechens wünsche ich Ihnen Glück und Segen und ein fröhliches und friedvolles Beisammensein mit der Familie, mit Freunden und Nachbarn." [MEHR]

Reformationsjubiläum 2017 – Kulturstaatsministerin Grütters fördert 20 neue Projekte
Berlin, 17.07.2015 (bpa). Kulturstaatsministerin Monika Grütters hat am 17. Juli die Unterstützung für weitere 20 Projekte der Lutherdekade bekannt gegeben. (…) Grütters erinnerte bei der Bekanntgabe daran, dass "die Auswirkungen der Reformation weit über die Person Martin Luthers hinausgehen. Bis heute reichen sie in politische, gesellschaftliche und kulturpolitische Entwicklungen hinein, und zwar weltweit. Das ist der Grund für das starke Engagement der Bundesregierung bei der Vorbereitung des Reformationsjubiläums 2017." [MEHR]

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VERANSTALTUNGEN

Global Young Reformers Network in Wittenberg / Jugend des Lutherischen Weltbundes veranstaltet Reformationswerkstatt
Hannover, 08.07.2015 (velkd). Das Netzwerk Junger Reformerinnen und Reformer des Lutherischen Weltbundes (LWB) trifft sich zu einer Reformationswerkstatt in Lutherstadt Wittenberg. Vom 22. August bis 4. September 2015 bringt die "Werkstatt Wittenberg" 145 Jugendliche und junge Erwachsene aus aller Welt zusammen.
Die Konferenz findet in Vorbereitung des 500. Reformationsjubiläums statt. Unter dem Motto "Befreit durch Gottes Liebe – um die Welt zu verändern" stehen gegenseitiger Austausch und weltweites Lernen im Mittelpunkt. Außerdem werden die Teilnehmenden Reformationsprojekte entwickeln, die im Anschluss an das Treffen bis 2017 in ihren Heimatkirchen umgesetzt werden sollen. [MEHR]

Sind wir da schon drin, oder was? Leben in der digitalen Gesellschaft
Hannover, 28.07.2015 (aej). Das Internet - für manche Neuland, für andere selbstverständlicher Teil des Lebens. Gerade für Jugendliche ist der digitale Wandel von großer Bedeutung. Die digitale Gesellschaft wird von Jugendlichen geprägt, aber sie haben kaum Chancen, ihre rechtlichen, infrastrukturellen und politischen Rahmenbedingungen mitzugestalten. Dabei entscheidet sich heute, ob die digitale Gesellschaft eine demokratische und gerechte sein wird. (…) Der erste Netzpolitische Kongress der aej, der am 16. und 17. Oktober 2015 stattfindet, richtet sich an Ehren- und Hauptamtliche, netzpolitisch und jugendpolitisch Aktive und Interessierte. [MEHR]

Europäisch denken - lokal handeln: Jugend 2015 - Empfehlungen für Europa / Save the date für die Europäische Konferenz am 18. November 2015 im Ausschuss der Regionen in Brüssel
Bonn, 24.07.2015 (jugendfuereuropa). Die zweite Konferenz zur EU-Jugendstrategie und der Rolle der Länder und Regionen wird sich mit den zentralen Aussagen des dritten EU-Jugendberichtes über die Lebenslagen junger Menschen in Europa und seinen Regionen befassen. Im Mittelpunkt der Veranstaltungen stehen die Herausforderungen für regionale Jugendpolitik und die Handlungsmöglichkeiten vor Ort, insbesondere in den Bereichen soziale Eingliederung, Beschäftigung, Partizipation, Kultur und Kreativität, Gesundheit und Wohlbefinden, Freiwilligentätigkeit, Bildung und Ausbildung sowie internationale Zusammenarbeit. [MEHR]

Checkpoint Erasmus+ JUGEND IN AKTION / Zentrales Treffen zur Auswertung der bisherigen Umsetzung des Programms Erasmus+ JUGEND IN AKTION in Deutschland
Bonn, 21.07.2015 (jugendfuereuropa). Am 28.September 2015 veranstaltet JUGEND für Europa in Bonn den ersten Checkpoint zum EU-Programm Erasmus+ JUGEND IN AKTION.
Der Checkpoint ist das zentrale Treffen, um die bisherige Umsetzung von Erasmus + JUGEND IN AKTION in Deutschland seit seinem Start 2014 auszuwerten. Mit der eintägigen Veranstaltung möchten wir mit Antragsteller/-innen den aktuellen Stand des Programms thematisieren und diskutieren. (…) Anmeldeschluss ist am 4. September 2015. [MEHR]

Bewirb Dich für die European Youth Media Days!
Berlin, 28.07.2015 (jp). Junge Journalisten aus allen EU-Ländern treffen und ein internationales Netzwerk aufbauen? Das geht im Oktober auf den European Youth Media Days in Brüssel. Vom 20.-22.10.2015 werden 100 junge Medienmachende über das Thema Pressefreiheit aus dem Europäischen Parlament berichten. Weitere Infos auf der EYP Webseite

Fach- und Jubiläumstagung anlässlich 25 Jahre Rassismuskritik bei IDA e. V. / "Von begrenzten Fehlschlägen und grenzenloser Hoffnung"
Düsseldorf, 08.07.2015 (ida). 1990 von demokratischen Jugendverbänden gegründet, bearbeitet das Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit (IDA e. V.) nun seit 25 Jahren die Themenfelder Rechtsextremismus und Rassismus. Der Verein begeht sein Jubiläum mit einer Bestandsaufnahme seiner rassismuskritischen Arbeit auf einer Fachtagung von Freitag, 27. bis Samstag, 28 November 2015 in Berlin. In Anlehnung an ein Zitat des US-Bürgerrechtlers Martin Luther King ist sie mit dem Titel "Von begrenzten Fehlschlägen und grenzenloser Hoffnung" überschrieben. Weitere Informationen unter www.idaev.de/

Veranstaltungen der Bundeszentrale für politische Bildung (BpB)
Bonn, 15.07.2015 (bpb). Auf folgende Veranstaltungen der BpB weisen wir hin:

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FÖRDERPROGRAMME

JOBSTARTER plus – für die Zukunft ausbilden: Bekanntmachung von Förderlinien der zweiten Förderrunde
Brüssel, 07.07.2015 (ekd). Für das Programm "JOBSTARTER plus" sind seit dem 6. Juli neue Förderlinien in Kraft. Diese Fördermöglichkeit könnte interessant sein für kirchliche und diakonische Einrichtungen, die in der beruflichen Ausbildung tätig sind.
Das Programm "JOBSTARTER plus" fördert innovative Strategien, die Ausbildungsaktivitäten insbesondere von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) erhalten und/oder ausbauen. Dabei soll auf bereits existierende Strukturen, ähnliche Aktivitäten, Institutionen und Partner, aufgebaut werden. Ziel ist es, die Attraktivität und Qualität betrieblicher Ausbildung in KMU zu erhöhen und damit regionale Ausbildungsmärkte zu stabilisieren und zur Fachkräftesicherung beizutragen. [MEHR]

Förderung für entwicklungspolitischen Schulaustausch
Hannover, 28.07.2015 (aej). Vertreter von Schulpartnerschaften mit Schulen in Ländern Afrikas, Asiens, Lateinamerikas oder Südosteuropas können sich für eine finanzielle und inhaltliche Förderung durch das ENSA-Programm bewerben. Anträge können unter anderem von Nichtregierungsorganisationen (NRO) in Kooperation mit diesen Schulen bis zum 30. September 2015 gestellt werden. (…) Das Mindestalter der Schüler muss 14 Jahre betragen. Weitere Hinweise, die Förderkriterien und Bewerbungsunterlagen finden Sie [HIER].

Seminar zur EU-Förderung / Informationen für Fachkräfte aus der evangelischen Jugendarbeit
Hannover, 23.07.2015 (aej). Im Mittelpunkt des zweitägigen Seminars am 5. und 6.11.2015 stehen die Konzeption und Antragsstellung von transnationalen EU-Projekten. Zunächst werden ausgewählte Förderprogramme speziell für die europäische Jugend- und Begegnungsarbeit vorgestellt. Der Fokus liegt dabei auf dem EU-Förderprogramm Erasmus+ JUGEND IN AKTION, aber auch andere für die Jugendarbeit interessante Programme wie "Europa für Bürger und Bürgerinnen" (EfBB), "Fonds für Asyl Migration, Integration und Flucht" (AMIF) u. a. werden aufgezeigt. (…) Das Seminar richtet sich an hauptberufliche und ehrenamtliche Fachkräfte evangelischer Kinder- und Jugendarbeit - mit und ohne Vorerfahrungen -, die europäische Projekte und Maßnahmen entwickeln und durchführen wollen. [MEHR]

Jetzt bei der BAG EJSA Förderung für Integrationsprojekte im Jahr 2016 beantragen
Hannover, 17.07.2015 (aej). Die Bundesarbeitsgemeinschaft Jugendsozialarbeit (BAG EJSA) ruft dazu auf, neue Integrationsprojekte für das Jahr 2016 einzureichen. Zwei Förderbereiche mit verschiedenen Schwerpunkten stehen zur Auswahl, für die Anträge gestellt werden können. Auch überarbeitete Projektanträge der vergangenen Jahre können erneut eingereicht werden. (…) Die Unterlagen für neue Projekte für das Haushaltsjahr 2016 müssen bis zum 15. August 2015 eingereicht werden. [MEHR]

NEU beim EU-Projekt Erasmus+
Regensburg, 28.07.2015 (tandem). Im Unterschied zum alten EU-Projekt Leonardo da Vinci kann beim neuen EU-Projekt Erasmus+ eine Person mehr als einmal gefördert werden. Das heißt, ein/-e Teilnehmer/-in kann mehrmals unterschiedliche Mobilitäten (auch in unterschiedliche Zielländer) durchführen. Die Gesamtaufenthaltsdauer bei Lernenden von maximal zwölf Monaten und beim Bildungspersonal von maximal zwei Monaten darf dabei nicht überschritten werden. Weitere Informationen dazu finden Sie auf den Internetseiten von NA beim BIBB.

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WETTBEWERBE

Engagementpreis: Blickpunkt Flüchtlinge
Berlin, 28.07.2015 (dwekd). Im Rahmen des Deutschen Engagementpreises vergibt das Bundesfamilienministerium einen Sonderpreis 2015 Engagement für Flüchtlinge. (…) Mehr Infos und wie man sich bewerben kann, steht auf der Website des Deutschen Engagementpreises.

Wettbewerb der Naturfreundejugend Deutschlands: 40 Preise für die nachhaltigsten Reiseideen
Hannover, 08.07.2015 (aej). Die Naturfreundejugend sucht die besten Ideen für einen nachhaltigen Urlaub. Mitmachen kann jeder, der auf ein intensives Reiseerlebnis ohne schädliche Nebenwirkungen setzt. Zu gewinnen gibt es 40 Preise rund ums Reisen. Neben Rucksäcken, Fahrradtaschen, T-Shirts, Bio-Lebensmitteln und Reiseführern winkt auch ein City-Trip nach Dresden, bei dem man seine besten Freunde mitnehmen kann. Einsendeschluss ist der 15. September. [MEHR]

Junge Menschen erzählen Geschichte
Berlin, 28.07.2015 (jp). Du bist blogaffin? Und du interessierst dich für die Deutsche Einheit? Dann bewirb dich bis zum 28. August 2015 mit deinem Beitrag! Die Gewinner gestalten den offiziellen "Einheits-Blog" – Workshop rund um die Feierlichkeiten zum 3. Oktober 2015 in Frankfurt a. M. inklusive. Mehr Infos [HIER]

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MATERIAL

Zahlen und Fakten zum kirchlichen Leben / Neue Ausgabe der Broschüre "gezählt" erschienen
Hannover, 07.07.2015 (ekd). Zahlen und Fakten zum evangelischen Gemeindeleben in Deutschland bietet die jetzt erschienene jüngste Ausgabe der Broschüre "gezählt – Zahlen und Fakten zum kirchlichen Leben". Vorgestellt werden der Aufbau der EKD mit ihren Leitungsorganen sowie aktuelle Daten zu Amtshandlungen und Gottesdienstzahlen. [MEHR]

Die Angst vorm Sterben / Broschüre des SI erschienen
Hannover, 07.07.2015 (ekd). Die Legalisierung von ärztlich assistiertem Suizid setzt Menschen unter Druck, ihr Leben vorzeitig zu beenden. Diese Befürchtung teilen - so eine Studie des Sozialwissenschaftlichen Instituts (SI) der EKD - sowohl Gegner als auch Befürworter der Beihilfe zur Selbsttötung. Die Studie ist nun als Broschüre in der Reihe "SI aktuell" erschienen. [MEHR]

Bittgottesdienst für den Frieden 2015
Hannover, 07.07.2015 (ekd). Unter dem Titel "Grenzerfahrung" ist das Begleitmaterial zum diesjährigen Bittgottesdienst für den Frieden erschienen. Grenzen, die früher unverrückbar feststanden, sind gefallen – so hat beispielsweise Deutschland längst keine Innengrenze mehr, dafür ist seine Außengrenze weit hinaus ins Mittelmeer verlegt. Das schreibt Renke Brahms, der Friedensbeauftragte der EKD in seinem Geleitwort. Grenzen sind nicht nur positiv, sondern können auch zur Bedrohung werden. Mit dem Bittgottesdienst im Rahmen der Ökumenischen Friedensdekade können Christen ihre "Grenzerfahrungen" vor Gott bringen. Das Begleitmaterial steht kostenlos zum Download (PDF, 1 MB) bereit.

Diakonie magazin 01.2015: Flüchtlinge bei uns
Berlin, 28.07.2015 (dwekd). "Fremde sind unsere Gäste", sagt Diakonie-Präsident Ulrich Lilie im neuen Diakonie magazin mit dem Schwerpunktthema "Flüchtlinge bei uns". [MEHR]

#02.15: Die neue Ausgabe des Newsletters zur EU-Jugendstrategie
Bonn, 09.07.2015 (jugendfuereuropa). Ereignisse, Projekte und Meinungen zur Umsetzung der EU-Jugendstrategie aus den letzten drei Monaten. Unter anderem mit einem Artikel zum neuen Multilateralen Kooperationsprojekt des BMFSFJ "Vielfalt Erleben - Lernmobilität stärken" und einem Interview mit der Generaldirektorin Demokratie im Europarat, Snezana Samardzic-Markovic, zu den Ergebnissen vom zweiten Kongress der Europäischen Jugendarbeit. [MEHR]

Für Einsteiger: Die Umsetzung der EU-Jugendstrategie in Deutschland
Bonn, 09.07.2015 (jugendfuereuropa). Was genau ist die EU-Jugendstrategie, was sind ihre Instrumente, wie soll sie in Deutschland umgesetzt werden? Antworten darauf gibt die aktualisierte Auflage der Broschüre »Die EU-Jugendstrategie 2010-2018«. (PDF, 1,9 MB)

Projektformen und Akteure im Strukturierten Dialog: Dokumentation des ersten internationalen Vernetzungstreffens
Bonn, 09.07.2015 (jugendfuereuropa). Die internationale Mischung der Teilnehmenden mit deutschsprachigem Hintergrund bot im März 2015 die Möglichkeit, sich ohne Sprachbarriere auszutauschen und somit einen "Erprobungsraum" für mögliche internationale Projekte zu nutzen. Die Dokumentation enthält Tipps und Beispiele zur Projektdurchführung. [MEHR]

Neuerscheinungen der Bundeszentrale für politische Bildung (BpB)
Bonn, 15.07.2015 (bpb). Auf folgende Neuerscheinungen der BpB weisen wir hin:

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LINKS

Leben in Deutschland
Berlin, 28.07.2015 (dwekd). "Was gefällt dir in Deutschland? Was war oder ist schwierig? Hast du Heimweh? Wo fühlst du dich heimisch? Wie waren deine Vorstellungen?"
Diese und viele weitere Fragen werden in dem Film "Leben in Deutschland - aus der Sicht von Flüchtlingen" thematisiert. Sehr persönliche Fragen, die bewusst von Menschen gestellt werden, welche die Fluchterfahrung, das Fremdsein und Ankommen in einem neuen Land und alles, was dies mit sich bringt, teilen. [MEHR]

Alles rund um die Familie
Berlin, 21.07.2015 (bmfsfj). Wo bekomme ich einen guten Überblick über staatliche Leistungen für Eltern? Wie kann ich meine Elternzeit planen und wo finde ich Ansprechpartner zum Thema Kindererziehung vor Ort? Junge Familien und Alleinerziehende haben bei der Planung des Lebens mit Kindern oft viele Fragen. Schnelle und hilfreiche Informationen rund um das Thema Familie bietet das Serviceportal "Familien-Wegweiser" des Bundesfamilienministeriums. [MEHR]

Mitmach-Aktion: Feriengrüße an Manuela Schwesig
Berlin, 15.07.2015 (bmfsfj). Pünktlich zum Start der Sommerferien in vielen Bundesländern ruft das Kinder-Ministerium, die Kinder-Internetseite des Bundesfamilienministeriums, zum Mitmachen auf: Noch bis Ende August können Kinder der Bundesjugendministerin erzählen, was sie in den Ferien vorhaben und wie sie ihre freie Zeit am liebsten verbringen. [MEHR]

Best Practice im deutsch-tschechischen Kinder- und Jugendaustausch
Regensburg, 28.07.2015 (tandem). Die Projektdatenbank von Tandem ist wieder um zahlreiche Projekte reicher. Dort finden sich nun die neusten Projekte im Programm "Freiwillige Berufliche Praktika" sowie aus dem außerschulischen Austausch. Die Beispielprojekte beschäftigen sich mit Themen wie Kunst, Theater, Bauwesen und vieles mehr. Besonders für diejenigen, die ein Projekt planen oder aktuell bei der Durchführung sind, bietet die Datenbank Inspiration und Hilfe.

Neue Online-Angebote der Bundeszentrale für politische Bildung (BpB)
Bonn, 15.07.2015 (bpb). Auf folgende neue Online-Angebote der BpB weisen wir hin:

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