CVJM-JUGENDPOLITIK AKTUELL Nr. 415

19. Mai 2016

Liebe Leserinnen und Leser,

hier ist die 415. Ausgabe der Jugendpolitik Aktuell.

Die nächste Ausgabe erscheint aus personellen Gründen erst wieder im Juli.

Ich grüße Sie herzlich mit dem Wochenspruch der Pfingswoche.

Johannes Nehlsen, CVJM-Gesamtverband

"Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der Herr Zebaoth." (Sacharja 4,6)

FLUCHT UND INTEGRATION

Entwurf zum Integrationsgesetz und zur Verordnung
Berlin, 19.05.2016 (diak). Der vorliegende Entwurf eines "Integrationsgesetzes" aus dem Innen- und Arbeitsministerium leistet aus Sicht der Diakonie Deutschland keinen wesentlichen Beitrag dazu, Asylsuchenden und Geduldeten Teilhabe zu ermöglichen. [MEHR]

Deutsche Evangelische Allianz zur Christenverfolgung in Deutschland: „Es ist Zeit zum Handeln“
Bad Blankenburg, 13.05.2016 (ead). Die Deutsche Evangelische Allianz stellt sich hinter die Grundaussagen der ersten umfassenden Studie zum Thema der Christenverfolgung in Flüchtlingsheimen, die am 9. Mai in Berlin der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. [MEHR]

Neue Internetseite für Initiative JUGEND STÄRKEN
Bonn, 12.04.2016 (jhp). Mit einem neuen Design ist am 11. April die Internetseite der Initiative JUGEND STÄRKEN online gegangen. Die Initiative unterstützt benachteiligte junge Menschen und junge Menschen mit Migrationshintergrund dabei, Hürden auf dem Weg zur schulischen, beruflichen und sozialen Integration zu überwinden. [MEHR]

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GESELLSCHAFT

Neue SINUS-Jugendstudie: Die Jugend rückt zusammen
Hannover, 28.04.2016 (aej). Die neue SINUS-Jugendstudie "Wie ticken Jugendliche 2016?" ist veröffentlicht und zeigt: Jugendliche in Deutschland leben nach wie vor in unterschiedlichen Lebenswelten, aber sie rücken in mehrfacher Hinsicht zusammen. [MEHR]

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BILDUNG

Berufsbildungsbericht 2016: Über 500.000 Azubis begannen Ausbildung
Bonn, 02.05.2016 (jhp). Im vergangenen Jahr haben rund 522.000 junge Menschen eine Ausbildung begonnen, so viele wie seit 1995 nicht mehr. Auch das Verhältnis der angeboten Stellen zur Nachfrage hat sich verbessert. Die Zahl der Jugendlichen im Übergangsbereich geht im Langzeitvergleich deutlich zurück. [MEHR]

Die EKD fordert mehr Bildungsgerechtigkeit
Hannover, 28.04.2016 (epd). Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) tritt für mehr Bildungsgerechtigkeit ein. "Bildung muss jedem zuteil werden, unabhängig von seiner sozialen oder ethnischen Herkunft", heißt in einem in Hannover veröffentlichten EKD-Text mit dem Titel "Gute Schule aus evangelischer Sicht. Impulse für das Leben, Lehren und Lernen in der Schule". Eine gute Schule müsse die "Fenster zur Welt" für alle Heranwachsenden öffnen, egal aus welchem sozialen Milieu. Das gelte auch für Flüchtlinge. [MEHR]

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KINDER- UND JUGENDSCHUTZ

Jugendschutz - verständlich erklärt
Bonn, 13.04.2016 (jhp). Eine neue Broschüre des Bundesfamilienministeriums erläutert die Bestimmungen des Jugendschutzgesetzes, insbesondere zu Alkoholabgabe und Alkoholkonsum, Rauchen und Tabakabgabe, den Aufenthalt in Gaststätten und den Besuch von Tanzveranstaltungen oder Spielhallen. Die gesetzlichen Änderungen zum 01.04.2016 sind in einem gesonderten Informationsblatt aufgeführt. [MEHR]

Die Kommission zur Aufarbeitung von Kindesmissbrauch startet
Berlin, 03.05.2016 (epd). Sechs Jahre nach dem Schock der Missbrauchsskandale soll die systematische Aufarbeitung sexueller Gewalt in Deutschland beginnen. Die Unabhängige Kommission startete am Dienstag ihre Arbeit. Sie will vor allem Opfer anhören. [MEHR]

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TTIP

Wolfgang Huber plädiert für Neubeginn bei TTIP-Verhandlungen
Berlin, 08.05.2016 (epd). Der evangelische Theologe und Sozialethiker Wolfgang Huber fordert, die Verhandlungen für das europäisch-amerikanische Freihandelsabkommen TTIP völlig neu anzusetzen. "Weiter verhandeln reicht nach meiner Meinung nicht", sagte Huber dem Evangelischen Pressedienst. Er sei gegen ein "Weiter so". Es müsse neues Vertrauen aufgebaut werden "mit einem anderen Vorgehen und auch mit anderen Inhalten". [MEHR]

"TTIP darf keine weitere Fluchtursache werden"
04.05.2016 (evangelisch.de). Martin Dutzmann findet gut, dass die TTIP-Dokumente (der Entwurf zum Transatlantischen Freihandelsabkommen) nun enthüllt worden sind. Als EKD-Bevollmächtigter des Rates bei der Bundesregierung und der EU setzt er sich dafür ein, dass die Auswirkungen des Abkommens auf Schwellen- und Entwicklungsländer berücksichtigt werden. Ein Interview mit evangelisch.de. [MEHR]

In Deutschland und den USA wächst die Skepsis gegenüber TTIP
Gütersloh, 21.04.2016 (bertelsmann). Vom Freihandel profitieren alle – so das verlockende Versprechen, als 2013 der Startschuss für die Verhandlungen zur Transatlantischen Handels- und Investitionspartnerschaft (TTIP) fiel. Doch mittlerweile sinkt sowohl in Deutschland als auch in den USA der Rückhalt für das geplante Abkommen, wie unsere neue Umfrage zeigt. [MEHR]

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EHRENAMT

Immer mehr Menschen engagieren sich ehrenamtlich in ihrer Freizeit
Berlin, 14.04.2016 (bmfsfj). 31 Millionen Menschen engagieren sich in Deutschland ehrenamtlich in ihrer Freizeit. Das ist das Ergebnis des neuen Freiwilligensurveys, der in Berlin vorgestellt wurde. [MEHR]

Blick in den neuen Freiwilligensurvey
Berlin, 15.04.2016 (dbjr). Der Freiwilligensurvey liegt auf dem Tisch. Auf den ersten Blick liefert er erfreuliche Ergebnisse: Der Anteil junger Menschen steigt, die sich engagieren. Zentrale Orte für Engagement sind Vereine und Verbänden. Spannend am Survey sind noch andere Aspekte. [MEHR]

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FÖRDERPROGRAMME

Zentraler Aufruf der EU-Kommission: Projekte zur Förderung von demokratischen Grundwerten und Integration
Bonn, 20.04.2016 (jhp). Im Rahmen der Leitaktion 3 (Unterstützung politischer Reformen) im Programm Erasmus+ können Vorschläge zum Thema "Soziale Integration durch Projekte in den Bereichen allgemeine und berufliche Bildung und Jugend" bis zum 30.05.2016 bei der Exekutivagentur Bildung, Audiovisuelles und Kultur eingereicht werden. [MEHR]

Kultur macht stark – Jugendgruppe erleben
Hannover, 22.04.2016 (aej). Im Rahmen der Initiative "Kultur macht stark – Bündnisse für Bildung" wurde ein neues Projekt unter dem Titel "Jugendgruppe erleben" ins Leben gerufen. Bis Ende 2017 stehen insgesamt bis zu 10 Millionen Euro an Fördermitteln zur Verfügung, um Projekte zu fördern. Besagte Projekte sollten sich primär an bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendliche richten, um diesen die klassischen Verbandsaktivitäten näherzubringen und um ihnen die Möglichkeit zu bieten, zu Erleben und zu Gestalten. Beispiele dafür wären Ferien- und Freizeitmaßnahmen, wie Zeltlager, aber auch eintägige Veranstaltungen und Aktionen sind förderbar. [MEHR]

Förderung für Projekte mit Ländern der Östlichen Partnerschaft und Russland
Bonn, 19.04.2016 (ijab). Das Deutsch-Polnische Jugendwerk (DPJW) engagiert sich seit seiner Gründung für Stärkung der Zivilgesellschaft durch internationale Jugendarbeit in den Ländern des östlichen Europas. Dies geschieht durch Bezuschussung von trilateralen Jugendbegegnungen sowie regelmäßige Vernetzungs- und Weiterbildungsprogramme für Multiplikator(inn)en. Auch im Jahr des 25. Jubiläums des DPJW wird ein besonderes Programm der Förderung zur Verfügung gestellt. [MEHR]

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VERANSTALTUNGEN / TERMINE

Hearing zum Ökumenischen Sozialwort der Jugend
Vom 3. bis 4. Juni 2016 veranstalten aej und BDKJ ein Hearing zum gemeinsamen Sozialwort der Jugend. Eingeladen sind Verantwortliche aus allen Ebenen und Funktionen in der aej, dem BDKJ und ihren Mitgliedsverbänden. In diesem Hearing wollen wir Idee des Sozialwortes genauer vorstellen. Verschiedene Diskussionsformate sollen aber auch Möglichkeiten bieten, direkten Einfluss auf die Inhalte des Sozialworts zu nehmen. [MEHR]

IDA-Fachtagung: „Feindbild Geflüchtete – rechte und rassistische Mobilisierungen im Themenfeld Flucht und Asyl“
Das Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit e. V. (IDA) führt am 22./23. Juni 2016 in Hannover im Rahmen eines von der Bundeszentrale für politische Bildung geförderten Projektes eine zweitägige Fachtagung mit dem Titel „Feindbild Geflüchtete – rechte und rassistische Mobilisierungen im Themenfeld Flucht und Asyl“ in Hannover durch. [MEHR]

 

 

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