Ein Zeichen der Nächstenliebe
Der CVJM-Welthandel
Als Träger des CVJM-Welthandels möchte der Gesamtverband der CVJM in Deutschland zusammen mit dem CVJM-Westbund ein neues Bewusstsein im deutschen CVJM wecken und stärken. Die Marke CVJM-Welthandel ist ein Zeichen der Solidarität und Gerechtigkeit gegenüber armen, besitzlosen und entwurzelten Menschen in der ganzen Welt.
Seien Sie dabei! Sehen Sie selbst, zu welch günstigen aber dennoch fairen Preisen echte Handarbeit zu haben ist. Mit diesem Link gelangen Sie direkt auf die Seite des CVJM-Welthandels und den Warenkatalog.
Bisher können wir Artikel aus vier Produktgruppen anbieten:
- Holzspielzeug
- Geschenkartikel
- Kleidung aus Alpaka- und Baumwolle
- Kaffee, der über den Großhändler GEPA bezogen wird
Der faire Handel im CVJM heißt so, weil er ...
den Produzenten in Entwicklungsländern einen fairen Preis für ihre Produkte garantiert, damit sie sich selbst und ihre Familien versorgen können.
In den Grundsatzdokumenten des weltweiten CVJM, der Kampala Erklärung und der Challenge 21, sind die Prinzipien der Solidarität, Chancengleichheit und Gerechtigkeit verankert und prägen die Arbeit des CVJM.
In den Partnerschaften wird nicht nur die frohe Botschaft von Jesus Christus verkündet, es entstehen auch soziale Projekte, die diese Botschaft ganz praktisch werden lassen. So zum Beispiel die Nähwerkstätten des ACJ (CVJM) Peru. Dort werden Menschen ausgebildet und beschäftigt, und die Arbeit ermöglicht ihnen eine würdevolle Existenz. Das verringert gleichzeitig ausbeuterische Kinderarbeit und finanziert stattdessen Schulbildung für alle.
Die weltweiten Partnerschaften werden durch gerechte und nachhaltige Handelsbeziehungen auf Augenhöhe gestärkt, anders als nur mit Spenden.
An dieser Stelle seien beispielhaft zwei Produzenten genannt:
1. In Peru betreibt die ACJ (CVJM) eine Strickwerkstatt in Arequipa und eine Näherei in Lima. Diese Werkstätten sichern langzeitarbeitslose und verarmte Frauen ein Einkommen. Dort wird die in Peru gewonnene und sehr hochwertige Alpakawolle verarbeitet. Viele Frauen in Arequipa werden dort ausgebildet, qualifiziert und zu fairen Bedingungen beschäftigt.
In der Hauptstadt Lima werden hochwertige Baumwolltextilien in einer Nähwerkstatt produziert, die individuell bestickt oder bedruckt werden können. Den Frauen aus den Armenvierteln der Millionenstadt sichert diese Arbeit die Existenz ihrer ganzen Familie.
Auch hier gilt, die Arbeitsbedingungen und Löhne liegen weit über dem landesüblichen Niveau, sodass ein menschenwürdiges Leben möglich ist.
2. Der Familienbetrieb Gospel House Handicrafts, der 1977 in Madampe, im Westen Sri Lankas gegründet wurde. Ziel ist, arbeitslosen Jugendlichen auf dem Land Ausbildung und Beschäftigung zu bieten. Sie stellen Holzspielzeug her, das aus schnell nachwachsendem Plantagenholz gefertigt und mit schadstoffreien Farben lackiert wird.
Zusätzlich zur zentralen Werkstatt haben sich dem Gospel House inzwischen sechs Produzenten-Gruppen angeschlossen, die diverse Handwerksprodukte in Heimarbeit herstellen. Die Löhne liegen deutlich über dem gesetzlichen Mindestlohn des Landes; so sind sie in der Lage, eigenständig für ihren Lebensunterhalt zu sorgen. Außerdem sind die Beschäftigten kranken- und unfallversichert und erwerben sich einen Anspruch auf eine Altersversorgung. Langfristige Verträge sorgen für vertrauensvolle und solidarische Beziehungen.




