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CVJM beim Ökumenischen Kirchentag

Horst Köhler lobt die gute Arbeit des CVJM

Vom 12. bis 16. Mai fand in München der Ökumenische Kirchentag statt. Der CVJM präsentierte sich dort in seiner Vielfalt, sei es am 280 qm großen Stand in der Agora, im Zentrum Jugend oder an den vielen Stellen, an denen TEN SING-Straßenkonzerte Menschentrauben versammelten.

Auch Bundespräsident Horst Köhler machte auf den CVJM aufmerksam. Er erinnerte in seiner Eröffnungsrede daran, wieviel Gutes wir durch den Glauben und die Gemeinschaft erleben, z. B. im CVJM. Unsere Mitarbeitenden begeisterten Kinder und junge Menschen für den Glauben, vermittelten den Wert von Gemeinschaft und Solidarität und ließen sich nicht beirren durch einen Zeitgeist des Egoismus, sondern seien Vorbilder für die Jüngeren im Dienst am Nächsten und Selbstlosigkeit.

Davon konnten sich die Kirchentagsbesucher an unserem Stand überzeugen. Hier konnte man nicht nur bei einem Kaffee ins Gespräch kommen, sondern die Facetten des CVJM hautnah erleben und ausprobieren. Zahlreiche Besucher nutzten z. B. das Angebot, Basketball zu spielen, zu Trommeln oder ein Schoko-Quiz zu machen, das auf internationale Beziehungen hinwies. Man konnte eine Grundgesetzpyramide basteln, mit einem schiefen und ungerechten Kicker spielen, der auf die soziale Misslage hindeutete und im Anschluss die CVJM-Ausbildungsplatzinitiative pack's kennenlernen, oder auch auf einer Wand Fragen an Gott schreiben. Eines der Highlights auf dem CVJM-Stand war die 1-qm-große TEN SING-Bühne, die viele Gäste zu TEN SING-Stars verwandelte. Der CVJM-Bayern ließ in seinem Bereich nach Bibelstellen in einer wasserfesten Bibel tauchen.

Der 2. Ökumenische Kirchentag fand zwischen zwei wichtigen Jubiläen statt. Vor etwas mehr als 20 Jahren - im Herbst 1989 – fiel die Mauer. Im Herbst 2010 werden 20 Jahre seit der Wiederherstellung der deutschen Einheit vergangen sein. So lud der CVJM-Gesamtverband im Zentrum Jugend zur Veranstaltung "Ich war dabei - Junge Leute fragen Zeitzeugen".

Mit dabei waren Dr. h. c. Wolfgang Thierse, MdB, Bundestagsvizepräsident, Ulrike Poppe, Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur im Land Brandenburg, Thilo Hoppe, MdB, Stellvertretender Vorsitzender des Bundestagsausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und Eberhard Heiße, der Autor des Buches "Durchs rote Meer und andere Wüsten".

Nach Zeitzeugeninterviews im ersten Teil der Veranstaltung hatten die Besucher die Möglichkeit, mit den Zeitzeugen in kleineren Gruppen direkt ins Gespräch zu kommen.

In den Gesprächen berichteten die vier Gäste, wie sie in sehr unterschiedlichen Bezügen sowohl die DDR erlebt, zum Teil auch erlitten, haben und die Zeit danach an ganz unterschiedlichen Stellen aktiv mitgestaltet haben.

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