Cajus Caesar besucht Konfirmanden seines Wahlkreises

Caesar beim KonfiCastle in Hardehausen
Caesar beim KonfiCastle in Hardehausen
Caesar (rechts) und Ingo Hojer (links) unterschreiben pip-Urkunde
Caesar (rechts) und Ingo Hojer (links) unterschreiben pip-Urkunde
Gemeinsam beim Diskutieren
Gemeinsam beim Diskutieren
pip auf dem Konfi-Castle Hardehausen
pip auf dem Konfi-Castle Hardehausen

Hardehausen / Detmold / Kassel, 17.09.2011 (cvjm). Der CDU-Bundestagsabgeordnete Cajus Caesar hat am 17. September 2011 eines von den drei Konfi-Castles besucht, die der CVJM-Kreisverband Lippe (Christlicher Verein Junger Menschen) jedes Jahr veranstaltet. An der etwas anderen Konfirmandenfreizeit, die vom 16. bis 18. September 2011 im Kloster Hardehausen bei Warburg stattgefunden hat, haben 130 Konfirmanden und 40, vorwiegend ehrenamtlich Mitarbeitende aus Lippe teilgenommen. Cajus Caesar informierte sich über das Konzept des Konfi-Castles und diskutierte mit einer Gruppe von ca. 20 Jugendlichen über Politik.

Caesar ist tot – Caesar lebt gleich viermal

Als der Besuch von Cajus Caesar am Morgen von Konfi-Castle-Leiter Ingo Hojer angekündigt wurde, äußerte ein Konfirmand spontan: „Der ist doch schon tot.“ Als Caesar dann sehr lebendig in einem Raum mit den Jugendlichen saß musste er erst einmal über seinen seltenen Namen Auskunft geben. Und als die Konfis erfuhren, dass es den Namen Cajus Caesar gleich viermal in der Familie des Abgeordneten gibt, staunten sie nicht schlecht.

Engagement lohnt sich

Der Weg in die Politik begann für Cajus Caesar ganz unpolitisch. Freunde luden ihn zur Jungen Union ein. Damals setzten sie sich gemeinsam für Jugendräume in einer alten Schule ein, wobei sie von der CDU unterstützt wurden. Das gemeinschaftliche Renovieren der Räume war erfolgreich und die Erfahrung, dass man durch gemeinsames Engagement etwas erreichen kann, sei entscheidend für seinen Weg in die Politik gewesen.

Alltag eines Abgeordneten

Die Jugendlichen interessierte der Alltag eines Abgeordneten. Sie erfuhren, dass die 21 Sitzungswochen in Berlin im Großen und Ganzen nach dem immer gleichen Programm ablaufen. Ein volles, aber jedes Mal anderes Programm erwartet Abgeordnete in den Wahlkreiswochen. Besuche in Schulen und Firmen, bei Parteiveranstaltungen und Schützenfesten, bundesweite Vorträge und Bürgersprechstunden. Es gibt grundsätzlich immer mehr Einladungen als ein Abgeordneter wahrnehmen kann, deshalb gilt es immer abzuwägen und Prioritäten zu setzen.

Eurokrise

„Was sagen Sie zur Eurokrise?“

Keine leichte Angelegenheit, eine so komplexe Frage kurz, aber nicht verkürzt und vor allem für Zwölf- und Dreizehnjährige verständlich, zu beantworten. Schnell wird deutlich, dass er von populistischen Forderungen, Griechenland pleite gehen zu lassen, wenig hält. „Eine Insolvenz Griechenlands hätte Auswirkungen auf jede Lebensversicherung in Deutschland“, gibt Cäsar zu bedenken und wirbt für die europäische Solidarität.

„Welche Partei würden Sie wählen, wenn Sie die CDU nicht wählen dürften?“

Das wollte einer der Konfis wissen. „Die CSU.“, gab Caesar zu Protokoll und machte darauf aufmerksam, das die CSU eine eigenständige Partei sei, mit der man im Bund einen Koalitionsvertrag geschlossen habe. „Und welche Partei würden Sie wählen, wenn Sie auch die CSU nicht wählen dürften?“ bohrte einer der Jugendlichen weiter.

Caesar zögerte. Dann sagte er, dass das sehr auf die Ebene und die handelnden Personen ankäme. So gäbe es in seinem Landkreis derzeit eine Koalition aus CDU und Grünen. Konkreter ließ er sich nicht festlegen.

Der Besuch von Cajus Caesar, MdB, beim Konfi-Castle in Hardehausen fand im Rahmen der zeitlich unbefristeten bundesweiten CVJM-Aktion PiP (Politiker im Praktikum) statt, für die Bundesbildungsministerin Dr. Annette Schavan, MdB, die Schirmherrschaft übernommen hat.

Der Christliche Verein Junger Menschen (CVJM/YMCA) ist weltweit die größte überkonfessionelle christliche Jugendorganisation mit insgesamt 45 Millionen Mitgliedern. In Deutschland hat der CVJM-Gesamtverband 330.000 Mitglieder und regelmäßige Teilnehmer. Darüber hinaus erreicht er in seinen Programmen, Aktionen und Freizeiten jedes Jahr fast eine Million junge Menschen. Schwerpunkt ist die örtliche Jugendarbeit in den 2.200 Vereinen, Jugendwerken und Jugenddörfern.

Präses (Vorsitzender) des CVJM-Gesamtverbandes ist Karl-Heinz Stengel, Ministerialrat beim Landesrechnungshof Baden-Württemberg, aus Remchingen in Baden. Hauptamtlich geleitet wird der CVJM-Gesamtverband in Deutschland e. V. mit seiner Geschäftsstelle in Kassel vom CVJM-Generalsekretär Dr. Roland Werner aus Marburg.

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