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Neuigkeiten

Internationaler Tag zu Beseitigung der Armut

„Armut ist nicht natürlich, sie wurde von den Menschen geschaffen und kann deshalb überwunden, sowie durch geeignete Maßnahmen ausgerottet werden. Die Beseitigung der Armut ist kein Akt der Barmherzigkeit, sondern der Gerechtigkeit.“

(Nelson Mandela, Friedensnobelpreisträger)

Armut, Hunger und Krankheit gehören in unserer Welt leider zur alltäglichen Realität. Mit dem Ausbruch der Corona-Pandemie und der Ausbreitung des Virus werden die Zusammenhänge dieser Probleme erneut und verstärkt deutlich.

Das Virus Covid-19 kann alle treffen, es trifft aber nicht alle gleich. Menschen, die in Armut leben sind besonders betroffen. Ihre Lebensbedingungen erhöhen die Gefahr zu erkranken: Sie erhalten meist weniger gute Nahrung oder sind durch schwere Arbeit oft körperlich geschwächt. Sie haben nicht die Möglichkeit sich an die Hygieneregeln zu halten, weil sie keinen Zugang zu Seife oder Desinfektionsmöglichkeiten haben, oft schon keinen Zugang zu sauberem Wasser und können aufgrund der Wohnverhältnisse keinen Abstand halten.

Aktuell leben ca. elf Prozent der Weltbevölkerung (ca. 836 Millionen Menschen) in extremer Armut: Diese Menschen müssen also mit weniger als 1,25 US-Dollar pro Tag auskommen. Die Weltgemeinschaft hat sich zum Ziel gesetzt, die extreme Armut bis 2030 komplett zu beseitigen und die relative Armut zu halbieren.

SDG 1 - Keine Armut

Der 17. Oktober ist der "Tag zur internationalen Beseitigung der Armut". Die Ereignisse in diesem Jahr führen uns nochmal deutlicher vor Augen, unter welch ungleichen Bedingungen Menschen in dieser einen Welt leben und welche Ungerechtigkeiten bestehen.

„Gott hat nicht die Armut gemacht, sondern uns Menschen“, so hat es Mutter Teresa gesagt. Und Gott hat uns Menschen handlungsfähig gemacht, uns für Gerechtigkeit und gegen Armut einzusetzen.

YMCAs auf der ganzen Welt engagieren sich tagtäglich für Menschen in benachteiligten Situationen und tun das gerade auch in der Corona-Krise.

YMCA Peru_Corona-HilfeYMCA Peru_Corona-Hilfe

In mehreren Armenvierteln hat der YMCA Peru Familien mit Lebensmitteln versorgt.

Der YMCA Peru zum Beispiel hat mehr als 150 Familien in Armenvierteln mit Lebensmittelpaketen versorgt. Der YMCA Ranchi in Indien hat Anfang Oktober in mehreren Slums eine „Sauber-Woche“ durchgeführt. Gemeinsam mit den Slumbewohnern wurden Wege gesäubert und Müll entfernt. Den Familien wurden Hygiene-Kits zur Verfügung gestellt.

Zwei Beispiele von unzähligen Aktionen, mit denen YMCAs jetzt weltweit Menschen in Not helfen und sich kontinuierlich für die Beseitigung der Armut einsetzen.

Mit dem Programm Aktion Hoffnungszeichen fördert der CVJM Deutschland kontinuierlich Projekte von YMCAs, die zur Verbesserung von Lebensumständen beitragen.

Hier kannst du uns in unserem Engagement gerade in dieser Krise unterstützen: www.cvjm.de/corona-hilfe