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Neuigkeiten

Delegiertenversammlung des CVJM Baden befasst sich mit künftiger Ausrichtung

Das Thema „Transformation“, also Veränderung und Umbau, des CVJM Baden stand im Mittelpunkt der diesjährigen Delegiertenversammlung in Spielberg, Kreis Karlsruhe. Es nahm einen wichtigen Platz ein im Bericht des Generalsekretärs Matthias Kerschbaum und wurde auch in Arbeitsgruppen behandelt.

Gruppenfoto

CVJM-Verantwortliche mit den Gästen Volker Schebesta, Staatssekretär (CDU, 4. v. l.) und Dr. Jens Adam, Landesjugendpfarrer (6. v. l.); ganz links: Matthias Kerschbaum, Generalsekretär des CVJM Baden; Fotos: Rainer Zilly
 

Matthias Kerschbaum leitete drei Prinzipien der Veränderung aus dem Neuen Testament her und folgerte daraus neun Handlungsschritte für die Zukunft. „Transformation ist die bewusste Gestaltung der Veränderungen“, sagte er. „Dies beinhaltet eine Weiterentwicklung auf verschiedenen Ebenen.“ Sie habe das Ziel, dass durch den CVJM auch in Zukunft viele Kinder und Jugendliche zum Glauben an Jesus Christus eingeladen werden.

„Kunst der Ermutigung“ ist wichtig

Für die derzeitige Situation bedürfe es der „Kunst der Ermutigung“, insbesondere der Ehrenamtlichen in den Vereinen, damit sie hoffnungsvoll in die Zukunft blicken könnten. Es seien mutige Entscheidungen zu treffen, welche Aufgaben für das Selbstverständnis unverzichtbar seien. „Was müssen wir loslassen, um noch besser für die Kinder und Jugendlichen unserer Zeit da sein zu können“, fragte Matthias Kerschbaum.

Bei rund einer Million junger Menschen im Alter zwischen sechs und 25 Jahren in Baden ist eine große Adressatengruppe vorhanden, die Orientierung für ihr Leben braucht und sucht. „Die sehr gefragten Angebote vor Ort wie auch hohe Teilnahmezahlen bei Freizeiten und Events bestätigen die Bedeutung des CVJM im Land“, sagte Felix Junker, Vorsitzender des CVJM Baden. „Als CVJM sind wir am Puls der Zeit und erfahren die Bedürfnisse der jungen Menschen unmittelbar.“

Bei den Veränderungen in der Badischen Landeskirche muss der CVJM seine eigene Linie, seinen eigenen Weg finden.

Hoffnungszeichen setzen mit der Kampagne „Rückenwind“

Mit der Kampagne „Rückenwind“ will der Verband ganz bewusst Hoffnungszeichen setzen. „Wir sind überzeugt, dass wir jetzt als Gesellschaft, als Kirche und als CVJM nicht bei Kindern und Jugendlichen sparen dürfen“, sagte der Generalsekretär. Hätten sie doch am schwersten an Corona zu tragen gehabt.

Abstimmung

Die Delegierten stimmen ab
 

Mit einer Arbeitsgruppe, dem „Team Transformation“ will der Verband die nächsten Schritte erarbeiten, damit er in den kommenden fünf Jahren inhaltlich, strukturell und finanziell zukunftsfähig ist. Die Frage lautet deshalb: „Wer möchten wir als CVJM Baden in fünf Jahren sein?“ Für diesen Prozess konnte der Verband Thorsten Drechsler, einen CVJM- und Beratungsprofi aus dem Top-Management, als Begleiter gewinnen.

Bewährte Angebote und „Geist des Aufbruchs“

„Neben den verlässlichen und bewährten Angeboten in der Kinder- und Jugendarbeit benötigen wir den unternehmerischen Geist des Aufbruchs zu neuen Bildern von CVJM-Arbeit“, sagte Matthias Kerschbaum. Als neue Ausdrucksformen nannte er das YChurch-Programm, CVJM als Gemeinde und den Einstieg in den Betrieb von Kindertagesstätten mit dem „Prototyp“ in Kraichtal-Unteröwisheim.

Mit großem Interesse nahm Volker Schebesta (CDU), Staatssekretär im Ministerium für Kultus, Jugend und Sport, als Gast die Aktivitäten und das Engagement des CVJM Baden wahr. Es sei überaus wichtig, Kindern und Jugendlichen gute Startchancen für ihren Berufs- und Lebensweg zu geben, sagte er und bestätigte damit die Zielsetzungen des CVJM.

Martin Stock, für den CVJM Baden