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Hier geht es zum CVJM-Blog-Archiv: alle Artikel bis zum 30. September 2020

Neuigkeiten

Segen tanken auf Alltagswegen

"Ich brauche Segen" / eine überkonfessionelle und verbandsübergreifende Initiative

Hinweise zur Initiative für beteiligte Gemeinden, Gruppen und Personen

Die Idee

Corona bringt viele Menschen an ihre Grenzen. Viele sehnen sich nach etwas, was der Seele guttut, Kraft und Mut und Ausdauer gibt. Segen ist eine erlebbare Kraftquelle Gottes - eine Verbindung zwischen Himmel und Erde, weitergereicht von Mensch zu Mensch, zugesagt durch Gott. Die Sehnsucht nach Segen ist auch bei Menschen vorhanden, die keinerlei kirchliche Bindung haben. Die Projekt-Idee knüpft an diese Sehnsucht an und möchte mitten im Alltag „Segenstankstellen“ aufstellen.

Ich brauche Segen

Das Ziel

Wir möchten - in dieser Corona-Zeit und darüber hinaus - anderen Menschen auf ihren Alltagswegen etwas Gutes tun, Mut zusprechen, sie bestärken, den Segen Gottes weitergeben. Segen, wo man ihn vielleicht nicht vermuten würde.

Konkret geht das so

Ein Sticker (Aufkleber) mit einem QR-Code führt auf die Internetseite www.segen.jetzt. Dort ist ein Segenszuspruch les- und hörbar. Die Segensworte wechseln zufällig immer dann, wenn die Internetseite neu geladen wird.

Die Segenssätze, die auf der Internetseite abgebildet werden, sind zum Teil biblische, zum Teil freie Sprüche wie z.B.:

Ich brauche Segen

  • Jesus verspricht: Ich bin immer bei euch, jeden Tag, bis zum Ende der Welt. (Matthäus 28,20)
  • Sei von guten Mächten wunderbar geborgen!

Außer dem Segen sollen keine weiteren Informationen erscheinen. Nur im Impressum werden Initiatoren und Kooperationspartner genannt, jedoch ohne Werbeabsichten. Es geht um den kraftspendenden Segen ohne Bedingung.

Auf dem Sticker befindet sich auf goldenem Hintergrund der schlichte Satz: „Ich brauche Segen“. Diese Aussage ist bewusst ohne sprachliche Schnörkel formuliert und grenzt sich damit vom üblichen kommer­ziellen Sprech ab („Wir haben da was für dich, das du unbedingt brauchst“). Menschen können in diesem Satz ihre eigene Sehnsucht entdecken. Als Christ/-innen, die die Sticker verteilen, stellen wir uns genauso unter diesen Satz wie Menschen, die sich im öffentlichen Raum darauf einlassen.

Geliefert werden die Sticker auf einer Postkarte mit jeweils drei Stickern in zwei Größen. Das Besondere: Wenn alle Sticker abgezogen sind, bleibt auf dem Untergrund der Postkarte weiterhin der Satz „Ich brauche Segen“ mit dem QR-Code lesbar. Damit bleibt der Segen symbolisch auch bei der Person, die Segen verteilt hat.

Die Postkarte ist kein bloßes Abfallprodukt, sondern kann als Erinnerung behalten oder weiter verschickt werden.
Wir nutzen PVC-freies Material, Recyclingpapier und umwelt­verträgliche Druckfarben und es entsteht durch die weiterverwendbare Karte kein Abfall.

Außerdem gibt es passende quadratische Mini-Plakate 21,5x21,5 cm (ca. DINA4). Diese können in Geschäften, Bäckereien, Gaststätten, Eisdielen, Schaukästen, Tankstellen, Schulen, Bildungseinrichtungen usw. ausgehängt werden.

So können Sie als Gemeinde mitmachen

Bestellen Sie Sticker-Postkarten und Mini-Plakate je nach Bedarf und verteilen Sie diese in Ihrem Ort an den Stellen, wo Menschen auf Alltagswegen unterwegs sind.

Als Christ/-innen haben wir den Auftrag, Segen zu sein. Verbinden Sie doch diese Botschaft mit Aktionen in Ihrer Gemeinde / Gruppe / Gemeinschaft / Verband:

  • Thematischer (ökumenischer) Gottesdienst
  • Eine Aktion der Jugendarbeit
  • Verteilen der Postkarten in einem Gottesdienst mit einer Predigt zum Thema
  • Verbindung mit einer Initiative in Ihrer Gemeinde (Gottesdienst-Wiedereröffnung)
  • verbunden mit einem diakonischen Projekt, diakonischen Einrichtungen und Werken

Folgende Orte könnten bei Ihnen zur Segenstankstelle werden:

  • Bäckerei
  • Tankstelle
  • Geschäfte
  • Supermarkt
  • Bürofenster
  • Auto und Fahrrad
  • Schaukasten
  • Gemeindehaus
  • ...

Bestellung

Die Sticker-Postkarten und Mini-Plakate können bei der Stiftung Marburger Medien bestellt werden: shop.marburger-medien.de

Wer steckt hinter der Initiative?

Die erste Idee von Landespfarrerin Simone Enthöfer (Ev. Kirche im Rheinland) wurde von einigen evangelischen und katholischen Kirchen und kirchlichen Einrichtungen aufgegriffen:

Den Initiatoren haben sich weitere Kooperationspartner angeschlossen. Das Projekt ist zu einer bundesweiten ökumenischen Kampagne geworden, die von evangelischen und katholischen Einrichtungen, Gemeinschaften, Werken und Verbänden sowie Landeskirchen und Bistümern getragen wird.

Kontakt

Simone Enthöfer
Landespfarrerin für Missionale Kirche im Zentrum Gemeinde und Kirchenentwicklung der EKiR
Simone.Enthoefer@ekir.de